Studie "Trusted Brands 2021" Schweiz

Audi überholt VW, Amplifon schlägt Phonak

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Die 2300 befragten Schweizer nannten insgesamt 2197 Marken für die 20 Kategorien
© 2021 Trusted Brands by Reader's Digest
Die 2300 befragten Schweizer nannten insgesamt 2197 Marken für die 20 Kategorien
Die Zeitschrift "Reader’s Digest" hat die Schweizer erneut nach ihrem Vertrauen in Marken befragt. Das zeigt sich weitgehend unerschütterlich. In nur drei Produktkategorien kam es zu einem Wechsel an der Spitze. So überholt in der Studie Trusted Brands 2021 Audi beim Vertrauen VW und bei den Hör­geräteherstellern löst Amplifon Phonak an der Spitze ab.

Im Rahmen der Marktforschungsstudie hat das Aachener Institut Dialego im Auftrag von "Reader’s Digest" im vergangenen Januar 2300 Konsumenten in der Schweiz online befragt. Alle Fragen zu den Marken stellte es ungestützt. In 20 Produktkategorien nannten die Teilnehmer spontan die Marke, der sie persönlich am meisten vertrauen.


In 13 Produkt­kategorien belegen dieselben Marken Rang eins wie im Vorjahr. In drei Kategorien verdrängten Herausforderer die frühere Siegermarke: Bei den Autos steht nun Audi an erster Stelle, gefolgt von VW. Amplifon vermochte Phonak bei den Hör­geräteherstellern den Spitzenplatz streitig zu machen. Und Graubünden verweist bei den Schweizer Ferienregionen und ­-orten das Wallis auf den dritten Platz.

Dazu kommen die Sieger in vier neuen Kategorien. Am meisten Nennungen erzielten hier Ricola (Husten- und Erkältungsmittel), Voltaren (Muskel- und Gelenkbeschwerden), Qualipet (Tierbedarf/ Tiernahrung) und Migros (vegane/ vegetarische Produkte). Zwei Marken stehen im Jahr 2021 gleich in zwei Kategorien ganz oben auf dem Podest: Nivea (Duschgel sowie Kosmetik) und Ricola (Bonbons sowie Husten- und Erkältungsmittel).

Für die "Most Trusted Brands Studie 2021 Schweiz" hat Dialogo die Umfrageteilnehmer unter anderem auch nach ihrem Kaufverhalten befragt. Demnach hat offenbar die Pandemie das Verhalten verändert: Fast die Hälfte der 2300 Befragten gibt an, weniger Lust aufs Shoppen zu verspüren als vor der Pandemie. Und 42 Prozent der Umfrageteilnehmer erklären, sie kauften seltener spontan im Supermarkt ein und planten ihre Einkäufe stärker im Voraus.

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