Strategie-Check

Warum Geberit bei der Sympathie und der Markenloyalität zulegt

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Geberit gewinnt im Oktober an Loyalität
© Geberit
Geberit gewinnt im Oktober an Loyalität
Durchschnittlich verbringen die Menschen über drei Jahre ihres Lebens auf dem stillen Örtchen. Und damit sich die Menschen sich dort wohlfühlen, gibt es Marken wie Geberit. Der Schweizer Sanitärtechnikkonzern gehört zu den führenden Anbietern in der Branche. Im aktuellen Strategie-Check von Adwired für HORIZONT SWISS haben vor allem der Media Net Promoter Score und die Sympathie gegenüber der Marke im Oktober zugenommen. Das hat mit der Designkompetenz und den Marketingmassnahmen zu tun, aber auch damit, dass die Menschen derzeit viel renovieren.

Es läuft bei Geberit. Nach neun Monaten hat die Gruppe den Umsatz um fast 19 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Franken gesteigert. Das gab das Unternehmen Anfang des Monats bekannt. Zwar hat sich Dynamik im dritten Quartal etwas abgeflacht, aber der Sanitärkonzern kommt bislang gut durch die Corona-Pandemie trotz vorhandener Lieferschwierigkeiten und steigenden Materialkosten.

Das liegt zum einen daran, dass die Menschen in ihren Wohnungen renovieren und zum anderen an der Wahrnehmung der Marke. Das zeigt ein Blick in die Daten des Brand Tickers von Adwired mit Sitz in Zürich. Die Analysten stellen in ihrem Strategie-Check fest, dass sich vor allem die Loyalitäts- und die Sympathiekurve positiv entwickelt haben. Die Kundinnen und Kunden vertrauen Geberit. "Die Marke verbindet umfassendes technisches Know-how mit herausragender Designkompetenz, um neue Standards für das Bad von heute und morgen zu definieren", erklären die Schweizer Analysten. Ein Beispiel dafür ist die Komplettbadserie Geberit One, die sich durch eine integrierte Lösung für den Waschplatz, den Duschbereich und das WC auszeichnet.


Gepaart werden solche Lösungen mit Marketing und Design. Gerade hat das Unternehmen bei den Marketing Excellence Awards, die das Swiss Marketing Forum (SMF) ausrichtet, in der Kategorie Grossunternehmen Gold geholt. Gemeinsam mit Agenturpartner Jung von Matt/Limmat hat Geberit eine Neupositionierung "Das Beste aus zwei Welten" ausgearbeitet, die aus der Profimarke für Fachhandwerker eine breit aufgestellte B2B2C-Marke machte, heisst es in der Jury-Begründung. Neben einer Steigerung der Reputation gehörten 20.000 erstklassige Leads aus der Online-Kampagne und ein wachsender Marktanteil zu den Auswirkungen.

Und auch bei den Awards des Architektur-Verlags Callwey räumte die Marke mit ihren Produkten drei Auszeichnungen ab.

 

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