Storytelling

Mit Google Earth Geschichten erzählen 

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© Google Earth
Während es bei Google Maps darum geht, sich zurechtzufinden, geht es bei Google Earth darum, sich zu verlieren. Google Earth ergmöglicht es – wie ein Astronaut – unseren Planeten aus dem Weltraum zu betrachten und mit nur einem Klick sekundenschnell überall auf der Welt hinreisen. Oder jetzt, während der Corona-Krise, in der schönen Schweiz nach neuen Erlebnisräumen Ausschau halten.
Google Earth ist dieses Jahr 15 Jahre alt geworden und nach wie vor die weltweit grösste öffentlich zugängliche Quelle für geografische Bilder. Es kombiniert Luftbilder, Satellitenbilder, geografische Daten und Street View Bilder zu einem grossen Ganzen. Google Earth ist jedoch viel mehr als ein digitaler 3D-Globus. Die Technologie dahinter hat die Kartenerstellung für jeden verfügbar gemacht, sodass jeder die Welt besser verstehen kann. Es ist diese Verbindung von Technologie und ihren leidenschaftlichen Nutzern, mit der über die Jahre etwas ganz Besonderes geschaffen wurde.


Seit mittlerweile 15 Jahren können Nutzer mit Google Earth auf virtuelle Weltreisen gehen, die Schweiz aus 3D Sicht überfliegen oder unseren Planeten aus dem fernen Universum betrachten und Städte, Landschaften und sogar Geschichten entdecken. 
Aus Milliarden von Menschen, die Google Earth die letzten Jahre benutzt haben, hat das Google Earth Team ein paar dieser Geschichten herausgesucht, die inspirationen für das eigene Storytelling liefern.

Reaktion auf eine Naturkatastrophe

Zwei Monate, nachdem Google Earth gestartet war, war klar, dass Google Earth nicht nur für die Planung von Ferien genutzt wird. Hurrikan Katrina hat im August 2005 die Golfküste getroffen und das Google Earth-Team hat sich direkt mit der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zusammengeschlossen, um aktualisierte Bilder für die Ersthelfer zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise konnten Hilfsmassnahmen unterstützt und ein besseres Verständnis zu den Auswirkungen des Hurrikans entwickelt werden.
Hurrikan Katrina (April 2005)
© Google Earth Team
Hurrikan Katrina (April 2005)

Auf den Reisespuren grosser Literaten

Im Jahr 2006 hat der ehemalige Englischlehrer Jerome Burg Google Earth zum ersten Mal benutzt, um Google Lit Trips zu erstellen – Touren, die auf den Spuren bekannter Persönlichkeiten der Literatur wandern. Heute umfasst das Projekt mehr als 80 Lit Trips für Lehrer und Schüler aller Klassenstufen. Jede Tour umfasst Inhalte, die zur Diskussion anregen, Material für den Unterricht liefern und Funktionen, mit denen Schüler und Lehrer mit dem Inhalt interagieren können.
Dieser Lit Trip hat den Klassiker „Walk Two Moons“ zum Leben erweckt.
© Google Earth
Dieser Lit Trip hat den Klassiker „Walk Two Moons“ zum Leben erweckt.

Auf Kutlurreise im brasilianischen Amazonas

Als Almir, Häuptling des Suruí-Volkes, Google Earth zum ersten Mal bei einem Besuch in einem Internetcafé entdeckte, hat er sofort das Potenzial des Tools erkannt, um Traditionen seines Volkes zu bewahren. 2007 ist Almir daher Tausende von Kilometer vom brasilianischen Amazonas zum Google-Hauptquartier in Mountain View gereist, um Google einzuladen, sein Volk für die Nutzung von Google Earth zu schulen. Die Suruí haben eine Karte mit Hunderten von Kulturstätten ihres Volkes auf Google Earth gebaut, die für ihren Regenwald von Bedeutung sind.
Zeigt Kulturstätte des Surui-Volkes im brasilianischen Amazonas-Gebiet
© Google Earth
Zeigt Kulturstätte des Surui-Volkes im brasilianischen Amazonas-Gebiet

Die lange Suche des Saroo Brierleys

Saroo Brierley ist im Alter von 5 Jahren von seiner Familie getrennt worden und kam in ein Waisenhaus. Glücklicherweise hat eine liebevolle Familie in Australien Saroo adoptiert. Als Erwachsener wollte Saroo mehr über seine Herkunft erfahren und hat mithilfe von Satellitenbildern in Google Earth mühsam seinen Weg zurück nach Indien verfolgt. Mit Erfolg: Nach 25 Jahren hat er 2011 seine leibliche Mutter das erste Mal wieder getroffen. Hier könnt ihr seine Geschichte auf Google Earth nachverfolgen. 2016 wurde Saroos unglaubliche Geschichte in „Lion – Der lange Weg nach Hause“ verfilmt.
Die Geschichte von Saroos langem Weg nach Hause
© Google Earth
Die Geschichte von Saroos langem Weg nach Hause

Nach Hause reisen trotz COVID-19 

Während der Goldenen Woche in Japan besuchen die meisten Einheimischen ihre Heimatstädte. Dieses Jahr haben sie wegen COVID-19 aber schweren Herzens darauf verzichtet. Damit ihr Heimweh nicht allzu stark ausfällt, haben Nutzer aus der Stadt Morioka eine Tour in Google Earth entwickelt, mit der die Menschen virtuell mit dem Hochgeschwindigkeitszug zum Bahnhof Morioka fahren und beliebte Orte in der Stadt besuchen konnten.


Im Hochgeschwindigkeitszug nach Hause reisen
© Google Earth
Im Hochgeschwindigkeitszug nach Hause reisen


Über Google Earth
Google ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das Menschen neue Zugangsmöglichkeiten zu Informationen ermöglicht. Googles Innovationen im Bereich der Internetsuche und -werbung haben die Google Startseite zu einer Top-Adresse im Internet und die Marke Google zu einer der bekanntesten der Welt gemacht. Google ist eine Marke von Alphabet Inc.; alle anderen Unternehmens- und Produktbezeichnungen können Handelsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie assoziiert sind. Google ist seit 2004 in der Schweiz tätig. Mit fast 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 85 Nationen ist Zürich der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb der USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.google.ch.



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