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Stellungnahme zur rassistischen Äusserung während Fussballspiel

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Am Ostermontag war während der Fernsehübertragung des Fussballspiels FC Basel - FC Vaduz eine rassistische Äusserung hörbar. Interne Abklärungen haben ergeben, dass eine Drittperson, die im Auftrag der SRG an der Liveproduktion beteiligt war, die Aussage tätigte. Die SRG wird das Auftragsverhältnis mit dem externen Unternehmen per sofort beenden.

Während eines Spielunterbruchs der Super-League-Partie FC Basel gegen FC Vaduz am Ostermontag, war in der Fernsehübertragung eine rassistische Äusserung zu hören. Die Aussage, die sich gegen den FCB-Stürmer Aldo Kalulu richtete, wurde über ein Aussenmikrofon am Spielfeldrand aufgenommen. Nach internen Abklärungen sei klar, dass eine Drittperson, die an der Liveproduktion beteiligt war, den rassistischen Kommentar äusserte. Die Person arbeite für eine externe Firma, die im Auftrag der SRG im Einsatz stand.


Die SRG dulde in keiner Weise Rassismus oder Diskriminierung, wie es in der Stellungnahme weiter heisst. Rassistische Äusserungen oder Handlungen würden nicht toleriert und würden Konsequenzen nach sich ziehen. Darum werde die SRG mit dem Unternehmen ab sofort kein Auftragsverhältnis mehr eingehen. Die SRG entschuldige sich in aller Form beim FCB-Spieler Aldo Kalulu, dem FC Basel und dem Publikum für die rassistischen Äusserungen.Um welches externe Unternehmen es sich handelt, ist der Stellungnahme nicht zu entnehmen.

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