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SP-Nationalrat Matthias Aebischer wünscht sich einen werbefreien Konzern

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SP-Nationalrat und Medienpolitiker: Matthias Aebischer
© Matthias Aebischer / Screenshot
SP-Nationalrat und Medienpolitiker: Matthias Aebischer
Das ist eine klare Ansage. Im Interview mit dem Tagesanzeiger wünscht sich SP-Nationalrat Matthias Aebischer eine werbefreie SRG und einen Fünfjahresplan, um den Finanzbedarf zu ermitteln. Die Anstalt habe sich im Parlament viel Goodwill verspielt.
Es war zu erwarten, dass die jüngste Bilanzkorrekturen und die verminderten Werbeeinnahmen bei der SRG nicht ohne Folgen bleiben würden. Im Interview mit dem Tagesanzeiger denkt SP-Nationalrat Matthias Aebischer jetzt laut über ein Ende der Werbefinanzierung nach. "Mir wäre eine werbefreie SRG lieber. Sie hätte viel weniger Probleme", sagt der Medienpolitiker. Das dadurch entstehende Etatloch könnte unter anderem über Übergangslösungen abgefangen werden - etwa mit den Gebührenüberschüssen zugunsten der SRG.

Doch zuvor müsse festgestellt werden, welchen Bedarf es überhaupt gebe. Aebischer: "Die SRG muss einen Plan mit Aufgaben und den damit verbundenen Kosten erstellen. Erst dann sehen wir, welches Budget sie dafür benötigt. Ob das 1,6 Milliarden Franken sind wie heute oder 1,2 Milliarden. Heute können wir das noch nicht wissen." mir
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