SRG in Basel

Meret Oppenheim-Platz und Meret-Oppenheim-Hochhaus offiziell eröffnet

Sie waren bei der Eröffnung des Platzes, des Brunnens und des Hochhauses - alle benannt nach der Künstlerin Meret Oppenheim - dabei: (v.l.) SBB-CEO Andreas Meyer, der Basler Baudirektor Hanspeter Wessels, die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann, SRF-Direktorin Nathalie Wappler, Kuratorin Bice Curiger und die Architekten Jacques Herzog, Pierre de Meuron.
C. Heinzel, © C. Heinzel
Sie waren bei der Eröffnung des Platzes, des Brunnens und des Hochhauses - alle benannt nach der Künstlerin Meret Oppenheim - dabei: (v.l.) SBB-CEO Andreas Meyer, der Basler Baudirektor Hanspeter Wessels, die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann, SRF-Direktorin Nathalie Wappler, Kuratorin Bice Curiger und die Architekten Jacques Herzog, Pierre de Meuron.
Der Meret-Oppenheim-Platz samt dazu gehörendem Hochhaus wurden heute von der Bauherrin SBB, der Basler Regierung, den Architekten Jacques Herzog und Pierre De Meuron sowie SRF-Direktorin Nathalie Wappler eröffnet. Im Meret-Oppenheim-Hochhaus haben schon vor einigen Wochen rund 300 SRG-Mitarbeitende drei Stockwerke bezogen.
Vom Erdgeschoss bis in den fünften Stock des Meret Oppenheim-Hochhauses befinden sich Büro- und Gewerbeflächen. Hauptmieter ist das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), welches die Flächen vom Erdgeschoss bis ins dritte Obergeschoss bezogen hat. Sie hat dazu das Radio-Studio auf dem Bruderholz, das rund 80 Jahre bestanden hatte, aufgegeben. Im Erdgeschoss auf der Seite des Meret Oppenheim-Platzes eröffnete Anfang Mai das Restaurant Tibits. Über dem fünften Stockwerk befinden sich über 150 Wohnungen. Bauherrin und Eigentümerin des Hochhauses ist die SBB


Der Platz vor dem Hochhaus und südlich des Bahnhofs Basel SBB steht ab sofort der Öffentlichkeit zur Verfügung. Herzstück und Blickfang bilden der Brunnen und eine goldene Skulptur der international bedeutenden Schweizer Künstlerin Meret Oppenheim. Der Platz mit dem neuen Brunnen, diversen Sitzgelegenheiten unter und neben den gut 20 neu gepflanzten Bäumen und Grünflächen lädt zum Verweilen ein. Schon am Tag der Eröffnung waren die Sitzbänke rege genutzt - und eine einzelne Ente hatte den neuerdings zweitgrössten Brunnen der Stadt bereits in Besitz genommen. Kurz: Das direkt an den Bahnhof angrenzende Gundeldinger Quartier erhält damit einen neuen Begegnungsort und wird enger an den Bahnhof angebunden.

Für die Meret Oppenheim-Expertin Bice Curiger steht ausser Frage, dass sich Meret Oppenheim über das Engagement der Basler und die Vorstellung, auf diesem Platz mit ihrer Skulptur präsent zu sein, sehr gefreut hätte, wie sie anlässlich der Einweihung sagte. Curiger, die Oppenheim noch gekannt hatte, meinte zudem schmunzelnd, dass die Ente im Brunnen "von Meret geschickt worden ist".


SRF-Direktorin Nathalie Wappler sagte im Rahmen der Eröffnung, SRF habe im Zusammenhang mit der Digitalisierung einen neuen Standort finden müssen. Und sie sei dankbar dafür, dass dieser nun so zentral in der Stadt gelegen sei. Zwar würden es einige Mitarbeitende bedauern, dass sie vom Villenviertel Bruderholz ins Stadtzentrum ziehen mussten, andere aber hätten es durchaus begrüsst, dass sie nun auch geographisch näher bei den Leuten seien, meinte Wappler.

Gemäss Wappler beherbergt das Meret-Oppenheim-Hochhaus nun die Abteilung Kultur (Radio, TV, Online) samt Wissenschaft und Fiktion. Dazu kommen elf Mitarbeitende des Regionajournals Basel, die drei Satellitenradios Radio SwissJazz, SwissPop und SwissClassic. Vom Standort Basel aus wird ferner auch der TV-Kanal 3Sat bedient.

Eine Besichtigung der SRG-Stockwerke zeigte: Ein Auditorium ermöglicht künftig Livesendungen und -Konzerte mit Publikumsbeteiligung, das Gebäude umfasst ferner ein modern eingerichtetes, dreiräumiges Hörspielstudio, eine Art Newsroom (Grossraumwerkplatz), eine Dokumentation, mehrere Gemeinschaftszonen, zahlreiche kleineren und abgeschlossene Einzel-Arbeitsplätze und auch Rückzugsorte. Am Samstag, 22. Juni, findet übrigens ein Tag der offenen Tür (Publikumstag) statt.
stats