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Drei Aus- und Aufbau-Projekte in Bern angekündigt

So machte der "SonntagsBlick" das Interview mit SRG-Chef Gilles Marchand auf.
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So machte der "SonntagsBlick" das Interview mit SRG-Chef Gilles Marchand auf.
Nach der Kritik am Radio-Umzug von Bern nach Zürich kündigt SRG-Chef Gilles Marchand über "SonntagsBlick" und "Le Matin Dimanche" drei Projekte angekündigt, die die SRG in der Hauptstadt aus- und aufbauen will.
Der 56-Jährige nannte im Interview drei Bereiche, wo die SRG ihre Tätigkeiten in Bern verstärken will und kündigte für Projekte Investitionen im Umfang von rund 20 Millionen Franken an. Neben einem Ausbau der Inlandredaktion soll in Bern ein neues, rund 15-köpfiges Recherche-Team gegründet werden. Journalisten von RTR, RSI, RTS und SRF sollen überregional nationale Themen behandeln. Weiter versprach der SRG-Chef den Aufbau einer neuen digitalen Plattform von Bern aus. Es gehe darum, eine Art öffentlicher Dienst nach dem Vorbild von Netflix zu entwickeln, wo alle SRG-Programme in allen Sprachen mit Untertiteln angeboten werden sollen.


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