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Weiblicher Programmanteil steigt allmählich gemächlich

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Den Frauenanteil zu erhöhen, ist für SRF etwa dann schwierig, wenn Expertinnen in bestimmten Fachgebieten wie Wirtschaft und Technologie unterrepräsentiert sind
© SRF/Oscar Alessio
Den Frauenanteil zu erhöhen, ist für SRF etwa dann schwierig, wenn Expertinnen in bestimmten Fachgebieten wie Wirtschaft und Technologie unterrepräsentiert sind
Die BBC tut es seit 2016, SRF hat, daran angelehnt, das interne Projekt "Chance 50:50" im November 2019 lanciert. Seitdem ist der Anteil an Expertinnen und Gesprächspartnerinnen im eigenen Programm von 37 auf 40 Prozent gestiegen.

Mit dem Gleichstellungsprojekt will SRF nach eigenen Angaben die Sicht- und Hörbarkeit weiblicher Experten und Gesprächspartner in den eigenen Radio- und TV-Sendungen sowie in der Online-Berichterstattung erhöhen. Es ist als Wettbewerb gestaltet, an dem 30 Teams aus unterschiedlichen Abteilungen auf freiwilliger Basis teilnehmen. Ziel ist Ausgewogenheit zwischen den Geschlechtern bei Gästen sowie bei Expertinnen und Experten.


Anlässlich der BBC-50:50-"March Challenge" hat auch SRF seinen erhobenen Wert für den Monat März veröffentlicht. So kamen im vergangenen Monat in den Radio- und TV-Sendungen sowie in der Online-Berichterstattung der teilnehmenden Teams 39 Prozent Frauen zu Wort. Seit Projektstart haben etwa 70 Prozent der Teams den eigenen Anteil an Gesprächspartnerinnen und Expertinnen gesteigert. Erfasst werden bei "Chance50:50" alle Expertinnen und Gesprächspartnerinnen, die das Geschehen aufgrund ihrer Expertise einordnen, erklären oder kommentieren. Nicht gezählt werden beispielsweise die eigenen Moderatorinnen.

Eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter bei Expertenstimmen im Programm ist seit 1. April in den Publizistischen Leitlinien von SRF festgeschrieben.

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