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Jetzt werden Stellen umgeschichtet

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Nathalie Wappler, SRF-Direktorin
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Nathalie Wappler, SRF-Direktorin
Im Januar 2021 wird die erste Etappe des bereits im Oktober angekündigten Stellenabbaus umgesetzt, gleichzeitig werden neue, für die Transformation benötigte Stellen aufgebaut. Man habe die dafür gesetztlich vorgeschriebenen Konsultationen der Mitarbeiter abgeschlossen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Fernsehdirektorin Nathalie Wappler habe via Livestream den Mitarbeitenden den Planungsstand und die nächsten Schritte bei deren Umsetzung aufgezeigt: Im Januar 2021 würden SRF-weit 66 Vollzeitstellen abgebaut. Gleichzeitig würden 89 neue Vollzeitstellen aufgebaut. Diese neuen Stellen und Berufsbilder seien für die digitale Transformation bei SRF nötig. Innerhalb der Abteilungen gelte es nun zu klären, wo und wie genau der Abbau stattfinden wird. Berücksichtigt würden dabei Möglichkeiten für Umschulungen, interne Wechsel, die natürliche Fluktuation sowie Frühpensionierungen. Wie im Oktober bekannt gegeben, werde es auch zu Kündigungen kommen.


Zur Abfederung der Personalmassnahmen seien ein Sozialplan sowie weitere Begleitmassnahmen vorgesehen. Die Verhandlungen zum Sozialplan zwischen der SRG und der Gewerkschaft SSM seien noch im Gang, voraussichtlich Mitte Dezember würden beide Seiten über die Ergebnisse informieren. Ergänzend zum Sozialplan sind Anreize für Frühpensionierungen, Möglichkeiten für Umschulungen innerhalb der SRG sowie – mit Unterstützung eines externen Partners – eine verstärkte Begleitung von gekündigten Mitarbeitenden geplant.

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