Sportrechte

SRG sichert sich weiter den Ski- und Wintersport

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Die SRG sichert sich viele Übertragungsrechte im Ski- und Wintersport
© Christian Egelmair
Die SRG sichert sich viele Übertragungsrechte im Ski- und Wintersport
Die Wintersport-Saison nimmt langsam an Fahrt auf. Und seit heute ist klar, dass die SRG weiterhin umfassend und live auf ihren Plattformen über den Wintersport berichten wird. Die SRG hat mit ihren langjährigen Vertragspartnern mehrere zentrale Rechtepakete verlängert. Unter anderem gehören dazu alle Weltcup- sowie WM-Events der kommenden Jahre, die Olympischen Winterspiele 2022 und alle Eishockey-Weltmeisterschaften bis 2028.
Die SRG bleibt in der Schweiz für Fans des Wintersports eine ganz wichtige Grösse. Die Anstalt hat sich für die kommende Jahre viele Liverechte in unterschiedlichen Sportarten gesichert. "SRF, RTS, RSI und RTR werden die Faszination sportlicher Höchstleistungen auf Schnee und Eis auch in Zukunft ins ganze Land transportieren. So kommt unser Publikum weiterhin in den Genuss von vielfältigem Ski- und Wintersport in Form von Liveübertragungen, Interviews und Hintergrundgeschichten", erklärt Roland Mägerle, Leiter Business Unit Sport SRG und SRF Sport.



Mit dem Schweizerischen Skiverband Swiss-Ski beispielsweise verlängerte die SRG ihre Vereinbarung über die FIS-Events in der Schweiz. Damit sicherte sich die SRG die exklusiven Ausstrahlungsrechte für die Schweizer Weltcup-Veranstaltungen im Ski alpin, Langlauf, Skispringen, Snowboard und Ski Freestyle beziehungsweise Skicross. SRF, RTS, RSI und RTR werden auch künftig umfassend und live über die FIS-Anlässe des Landes berichten. "Die neue Vereinbarung mit der SRG, die bis und mit der Saison 2027/28 gilt, garantiere eine bestmögliche, frei zugängliche Abdeckung der Schweizer Weltcup-Events über die audiovisuellen Kanäle", erklärt Diego Züger, Direktor Marketing von Swiss-Ski.

Die Ausstrahlungsrechte an den FIS-Veranstaltungen ausserhalb der Schweiz hat die SRG von der Vermarktungsgesellschaft Infront Sports & Media erworben. Der Vertrag ermöglicht SRF, RTS, RSI und RTR bis zum Ende der Saison 2025/26 umfassend und live über die internationalen Weltcup-Events der FIS zu berichten. Die Übertragungsrechte an den Veranstaltungen in Österreich, die nicht von Infront vermarktet werden, hat sich die SRG über die European Broadcasting Union (EBU) gesichert.
„Die Schneesport-Übertragungen der SRG bedeuten für das Wintersportland Schweiz beste Werbung“
Urs Lehmann, Swiss-Ski
Für die Übertragungen von den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking (4. bis 20. Februar) hat die SRG eine Sublinzenz vom Rechteinhaber Discovery erworben. Danach können SRF, RTS, RSI und RTR schweizweit 
exklusiv live berichten sowie die Highlights des Grossevents im frei empfangbaren Fernsehen und Radio sowie den frei zugänglichen Onlineplattformen zeigen.


Die exklusive Ausstrahlung der Alpinen und Nordischen Ski-Weltmeisterschaften sowie der Weltmeisterschaften im Ski Freestyle, Snowboard und Freeski bis mindestens 2025 ermöglicht eine Vereinbarung mit  Infront Sports & Media. Noch drei Jahre länger hält die SRG jetzt die Übertragungsrechte für die Eishockey-Weltmeisterschaften.

Bis zum Ende der Saison 
2023/24 ist die SRG auch Partner der European Broadcasting Union (EBU) bei den Übertragungen im Biathlon. Mit Infront Sports & Media erneuerte die SRG zudem ihre Vereinbarung über die schweizweite Live- und Highlight-Berichterstattung im Curling (Europa- und Weltmeisterschaften) bis zum Ende der Saison 2025/26. Der aktuelle SRG-Vertrag mit Infront zu den Weltcups und Weltmeisterschaften im
Bob und Skeleton gilt noch bis zum Ende der Saison 2021/22.

Zudem ist die SRG die gastgebende Fernsehproduzentin der FIS-Veranstaltungen in der Schweiz. Als Host Broadcaster produziert das Medienhaus in Zusammenarbeit mit Swiss-Ski und den lokalen Veranstaltern das Weltsignal der Schweizer Weltcup-Events im Ski alpin, Langlauf, Skispringen, Snowboard und Ski Freestyle beziehungsweise Skicross. "Die Schneesport-Übertragungen der SRG bedeuten jeweils sowohl für Swiss-Ski und die Weltcup-Veranstalter als auch für das Wintersportland Schweiz beste Werbung", erklärt Urs Lehmann, Präsident Swiss-Ski.

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