Sponsoring-Studie

Schweizer Unternehmen investieren in Sport und CSR

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Sponsoring ist ein fester Bestandteil der Kommunikationsstrategie von Schweizer Unternehmen. Mehr als ein Fünftel der Marketingbudgets fließen in diesen Bereich, der vom Sport dominiert wird. Aber auch das gesellschaftliche Engagement wird für die Unternehmen wichtiger.
Dies zeigt die Studie "Sponsor Visions Schweiz 2017/18", die von der ZHAW School of Management and Law in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Werbeauftraggeberverband SWA, dem Fachverband für Sponsoring (FASPO), Sponsoring Schweiz und der AgenturFelten & Compagnie zum dritten Mal durchgeführt wurde. An der Befragung nahmen 2017 über 80 Firmen aller Branchen und Grössen aus der gesamten Schweiz teil.


Die zunehmende Digitalisierung und das veränderte Mediennutzungsverhalten der Konsumenten haben der Studie zufolge Einfluss auf das Sponsoring in der Schweiz. Praktisch alle befragten Unternehmen integrieren die sozialen Medien in ihre Kommunikationsstrategie, insbesondere um die Bekanntheit der Marke zu steigern. Dies zeige, dass dem Sponsoring als Content-Lieferant eine wichtige Rolle zugesprochen wird. Knapp die Hälfte der Befragten gibt an, dass im Sponsoring die Generierung von Content zunehmend im Fokus steht.

Fußball vor Eishockey und Ski

In den Sport fließt mehr als die Hälfte aller Sponsoring-Budgets (53 Prozent), und hier dominiert nach wie vor der Fußball vor Eishockey und Ski Alpin. Bemerkenswert finden die Autoren der Studie, dass andere Sportarten wie Schwingen, Triathlon und Unihockey zusehends in den Fokus der Sponsoren kommen, neben dem E-Sport. Ohnehin ist die Dominanz des Fußballs in der Schweiz nicht ganz so deutlich wie zum Beispiel auf dem deutschen Markt. An Bedeutung gewinnt die Vermittlung von gesellschaftlichem Engagement. 13 Prozent der Sponsoring-Budgets fließen in den Bereich Corporate Social Responsbility (CSR), der damit an die dritte Stelle nach Sport und Kultur aufrückt.
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