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Carsharing-Anbieter launcht App und Website im neuen Branddesign

Kommende Woche geht der neue Markenauftritt von Share Now in der App und auf der Website live
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Kommende Woche geht der neue Markenauftritt von Share Now in der App und auf der Website live
Im Frühjahr hatten Mercedes-Benz und BMW verkündet, einen gemeinsamen Mobilitätsdienstleister zu gründen. Insgesamt entstehen hier fünf Joint Venture, Share Now ist eines davon. Der Anbieter launcht kommende Woche eine App und eine Website im neuen Branding. Warum das für die Schweiz interessant ist? Der deutsche Anbieter will wachsen und das Nachbarland ist ein attraktiver Markt.
Ende Februar hatten BMW und Mercedes-Benz verkündet, ingesamt eine Milliarden Euro in den Aufbau eines gemeinsamen Mobilitätsdienstleisters zu investieren. Dafür bündeln die beiden Premiumhersteller ihre Mobilitätsdienste bei Carsharing, Ride-Hailing, Parking, Charging und Multimodalität - insgesamt 14 Marken. Die so entstehenden fünf Joint Ventures mit Hauptsitz in Berlin erreichen nach Angaben der beiden Premiumhersteller heute bereits weltweit über 60 Millionen Kunden.
„Die neue App, Website und der gesamte Markenauftritt werden dafür sorgen, dass die Marke Share Now für unsere Kunden ein Gesicht bekommt“
Olivier Reppert, Share Now
Und das sollen noch mehr werden. Um jetzt einheitlich am Markt aufzutreten launcht Share Now - hier sind jetzt die beiden Carsharing-Marken Car2Go (Mercedes-Benz) und Drive Now (BMW) gebündelt - eine neue App mit einem neuen Branding. Als erstes werden das die Kunden von Car2Go merken, die Integration der BMW und Mini-Modelle folgt dann in den kommenden Wochen. Zudem geht die neue Website live. "Die neue App, Website und der gesamte Markenauftritt werden dafür sorgen, dass die Marke Share Now für unsere Kunden ein Gesicht bekommt", sagt Olivier Reppert, CEO von Share Now. So werden ab kommender Woche an allen Standorten, an denen bisher beide Marken präsent waren, die Geschäftsgebiete vereinheitlicht und auch vergrössert. Die Kunden werden über die Neuerungen über PR-Arbeit, Newsletter und Website informiert.


Gleichzeitig gibt es Überlegungen, auch in neuen Märkten aktiv zu werden. Der neu-alte Carsharing-Anbieter will weiter wachsen. Unter anderem dürfte hier die Schweiz eine Rolle spielen. Zum einen durch die Nähe zum deutschen Stamm-Markt. Zum anderen spielt in der Schweiz der Autobesitz nicht so eine dominante Rolle wie in Deutschland, wie erst kürzlich eine Studie des Zentrums für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg herausgefunden hatte. Danach sagen 39 Prozent der Schweizer, dass ihnen der Besitz eines Autos wichtig ist, in Deutschland sind es 12 Prozentpunkte mehr. Zudem halten 37 Prozent der befragten Schweizer Carsharing für eine Möglichkeit, um den Klimaschutz zu stärken.


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