Schweizerische Kriminalprävention

Cool bleiben und die 117 wählen

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Die SKP ruft dazu auf, sich auf praktische und unspektakuläre Weise für seine Mitmenschen einzusetzen
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Die SKP ruft dazu auf, sich auf praktische und unspektakuläre Weise für seine Mitmenschen einzusetzen
Mit einer Kampagne für mehr Zivilcourage will die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) Hemmschwellen in der Bevölkerung, mit der Polizei in Kontakt zu treten und zu helfen, abbauen.

Die schweizweite Kampagne "Zivilcourage zeigen - aber wie?" hat die SKP mit den kantonalen und den größten städtischen Polizeikorps in die Tat umgesetzt. In einer Reihe von zusammen mit einer kleiner Tontechnikfirma produzierten Videos erklären Polizisten, wie Zeugen eines Konflikts oder einer Straftat reagieren sollten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Videobotschaften verbreiten die SKP mit Sitz in Bern und ihre polizeilichen Partner via Social Media, speziell Facebook und Twitter. Sie sind zudem auf der Website zivilcourage-kompass.ch zu finden.

Die Filme widmen sich unterschiedlichen Delikten und Situationen, von häuslicher Gewalt und Kindesmissbrauch bis hin zu Unfällen auf der Autobahn. Sie sollen vermitteln, dass es bei Zivilcourage nicht darum geht, kopflos sein eigenes Leben zu riskieren. Es gelte, in Alltagssituationen hinzuschauen, hilfsbereit zu sein und gegebenenfalls den Notruf 117 zu wählen.


Ihre erste Kampagne zum Thema Zivilcourage hatte die SKP 2014 unter dem Titel "Bitte mischen Sie sich ein" gestartet. Dazu gehörten der Kinospot "Rote Karte" und eine Broschüre zum Film.

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