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Ex-Springer-Mann Jan-Eric Peters baut deutschen Standort der NZZ aus

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Jan-Eric Peters wechselt nach 20 Jahren bei Axel Springer und einem Jahr Sabbatical zur NZZ, bleibt aber in Berlin
© Martin Lengemann
Jan-Eric Peters wechselt nach 20 Jahren bei Axel Springer und einem Jahr Sabbatical zur NZZ, bleibt aber in Berlin
Nach seinem Sabbatical und zwei Jahrzehnten bei Axel Springer plante Jan-Eric Peters, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Es kam anders. Seit 1. Januar ist der frühere Chef von Welt und Upday erneut fest angestellt: als Geschäftsführer der NZZ Deutschland in Berlin. Im Gespräch mit HORIZONT verrät Peters, wen er noch mitbringt und was er mit dem Redaktionsteam von Marc Felix Serrao vorhat. Aus dem Korrespondentenbüro soll eine Verlagsorganisation werden.
Deutschland hat die NZZ schon seit längerer Zeit für sich als Wachstumsmarkt entdeckt. Das Geschäft managte die Mediengruppe bisher von Zürich aus. Das ändert sich nun, was für weitere Wachstumsfantasien spricht. Für ihre Umsetzung verantwortlich sein wird künftig Jan-Eric Peters als Geschäftsführer der NZZ Deutschland. Felix Graf, CEO der NZZ-Mediengruppe, bezeichnet Peters' Berufung als "einen weiteren strategischen Schritt zur Beschleunigung der Expansion in Deutschland".

Der 55-jährige Peters, der in der Vergangenheit auch Chefredakteur der Zeitschrift Max und der Berliner Morgenpost war, wird das Deutschland-Geschäft der NZZ vollumfänglich verantworten und in der Mediengruppe außerdem Teil der erweiterten Geschäftsführung. Mit seiner Berufung und den Wachstumsplänen verbunden sind weitere Personalien.

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