Schweizer Reporterpreis 2020

Auszeichnung geht an Carlos Hanimann

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Carlos Hanimann
© zVg
Carlos Hanimann
Hanimann, der für das Digitalmagazin "Republik" arbeitet, hat den diesjährigen Reporterpreis für seine fünfteilige Reportage "Die gefährlichste Frau der Schweiz?" erhalten. Die beiden Reporter:innen-Stipendien gehen an Karin Wenger sowie an Lucia Vasella und Marina Bolzli.
In ihrem Statement zur Preisvergabe schreibt die Jury des Reporterpreises, die Serie zum Fall der in der breiten Schweizer Öffentlichkeit als "Parkhausmörderin" bekannten Caroline H. besteche durch einen sprachlich uneitlen, aber recherchetechnisch aufwändigen Blick in die Mühlen der Schweizer Justiz. Die Auszeichnung ist mit 5000 CHF dotiert und wird von der Stiftung für Medienvielfalt gesponsert. Das komplette Statement der Jury und die Danksagung Carlos Hanimanns finden sich auf reporter-forum.ch/reporterpreis-2020.


Für den Reporterpreis waren mehr als 50 Texte eingereicht worden. Die Jury bestand dieses Jahr aus Anuschka Roshani (Redaktorin und Reporterin bei "Das Magazin", Autorin), Sacha Batthyany (Reporter bei "NZZaS Magazin", Dozent an der Schweizer Journalistenschule MAZ, Autor), Bettina Oberli (Theater-, und Filmregisseurin, Drehbuchautorin), Alice Kohli (Freie Journalistin, Rechercheurin und Datenjournalistin) und Stefanie Müller-Frank (Freie Reporterin, Mitglied Reporter-Forum Schweiz).

Wenger, Vasella und  Bolzli haben laut einer Mitteilung des Reporter-Forums mit ihren Stipendienanträgen für zwei grössere Recherchen die Jury besonders überzeugt. Die Stipendien sind ebenfalls mit je 5000 CHF dotiert und von der Stiftung für Medienvielfalt gesponsert.
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