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Scharfe Kritik an FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen

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Hier im Bundeshaus politisiert der kritisierte FDP-Mann und Maschineningenieur Christina Wasserfallen seit 2007.
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Hier im Bundeshaus politisiert der kritisierte FDP-Mann und Maschineningenieur Christina Wasserfallen seit 2007.
Andreas Häuptli, Präsident Verband Schweizer Medien, kritisiert im neusten Newsletter FDP-Nationalrat Christian Wasserfallens Aussage scharf, wonach Onlinemedien keine stattlichen Fördergelder benötigen würden. Die Behauptung sei komplett falsch.
Von einem Branchenexperte könne die Aussage nicht sein, die der Berner Nationalrat vergangene Woche gegenüber dem Tages-Anzeiger gemacht habe. Fakt sei, so Häuptli, dass es für Digital-Only-Angebote heute noch kein tragfähiges Geschäftsmodell gäbe, das einen flächedeckenden Service-Public-Journalismus bis tief ins Lokale gewährleisten würde. Die Redaktionen würden heute noch immer grossmehrheitlich aus Print-Erträgen finanziert.
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„«Onlinemedien haben sich bisher ohne staatliche Fördergelder sehr gut durchgeschlagen. Sie brauchen die Unterstützung nicht.»“
FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen
„Die Behauptung ist komplett falsch. Keine Ahnung woher Nationalrat Wasserfallen diese hat. Von einem Branchenexperten kann sie nicht sein. “
Andreas Häuptli, Geschäftsführer Verband Schweizer Medien

Brücken bauen statt Gräben aufreissen

Deshalb brauche es das Gesamtpaket mit der erweiterten Printpresseförderung und der neuen Digitalförderung als Brücke in der Transformationsphase, ist Häuptli überzeugt. Der Verlegerverband ruft daher den Nationalrat auf, das Zusammenhalten des Gesamtpakets und gegen das Abtrennen der Digitalförderung zu stimmen.


Schweizer Medien - Andreas Häuptli
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