Schweizer Automarkt

Porsche trotzt dem Minustrend

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Audi bewirbt in der Schweiz seit ein paar Tagen den A3 Sportback
© Audi Schweiz
Audi bewirbt in der Schweiz seit ein paar Tagen den A3 Sportback
Die Corona-Pandemie hat den Automarkt in der Schweiz und in Liechtenstein weiter fest im Griff. 22.641 Neuimmatrikulationen im Juli bedeuten im Vergleich zu 2019 ein Minus von 11,3 Prozent. Das Minus im gesamten bisherigen Jahresverlauf bei den Neuzulassungen liegt bei 31,1 Prozent. Als einzige Marke weisst hier Porsche ein Plus von knapp 20 Prozent auf. Das zeigt eine Analyse der Bilanz von Auto-Schweiz
Es sind nach wie vor keine guten Zahlen, die Auto-Schweiz für die Branche in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein meldet. Im Juli haben sich die Zahlen (22.641 Einheiten/- 11,3 Prozent) zwar etwas stabilisiert, aber von eine Trendwende zu sprechen, wäre zu früh. Entsprechend skeptisch zeigt sich der Verband: "Die Kaufzurückhaltung angesichts wirtschaftlicher Ungewissheiten und erneut steigender COVID-19-Infektionszahlen könnte der Erholung einen Strich durch die Rechnung machen."


 
Immerhin haben im Juli die Marken Porsche (49,7 Prozent), Renault (44,3), Peugeot (32,3), Skoda (25,6), Volvo (20,3) und Mitsubishi (1,5) teilweise deutlich ihren Absatz im Vergleich zum Juli 2019 steigern können. Honda hält diesen wenigstens stabil. Einen satten Einbruch verzeichnet dagegen Tesla mit einem Minus von fast 82 Prozent. Noch nicht bemerkbar macht sich bei Audi Schweiz die Kampagne für den Audi A3 Sportback, die vor gut 14 Tagen in der Schweiz angelaufen ist (Minus 15,4 Prozent.). Marktführer VW schafft es dagegen, das Minus wieder unter die zehn Prozent-Market zu drücken (-7,4 Prozent).

 Das alles reicht aber noch nicht, um die bisherige Jahresbilanz aufzuhübschen. Hier ist weiterhin Porsche die einzige Marke, die mit einem Plus von 19,9 Prozent eine positive Bilanz aufweist. Beim Rest stehen deutliche zweistellige Verluste bei den Neuimmatrikulationen. Einzige Ausnahme ist Mini. Die Kultmarke der BMW Group bewegt sich mit einem Minus von fast sechs Prozent Richtung Plusgrenze. mir
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