Schweizer Automarkt

Porsche performt stark in den ersten beiden Monaten des Jahres

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Im September des vergangenen Jahres hat Porsche seinen ersten vollelektrischen Sportwagen, den Taycan, mit einer Weltpremiere zeitgleich auf drei Kontinenten präsentiert
© Porsche
Im September des vergangenen Jahres hat Porsche seinen ersten vollelektrischen Sportwagen, den Taycan, mit einer Weltpremiere zeitgleich auf drei Kontinenten präsentiert
In den ersten beiden Monaten des Jahres kämpft der Schweizer Automarkt mit hohen Verlusten. Nach den Zahlen von Auto-Swiss sind bis Ende Februar 37.896 Fahrzeuge neu immatrikuliert worden. Das ist ein Minus von 12,1 Prozent. Das stärkste prozentuale Wachstum erzielt Porsche mit einem Plus von fast 177 Prozent.
In einem zeigt sich der Schweizer Automarkt konstant. VW ist mit rund 4400 Fahrzeugen weiterhin die stärkste Marke in der Eidgenossenschaft, vor Mercedes und BMW. Doch während VW und Mercedes mit Verlusten zu kämpfen haben, legt BMW immerhin um über vier Prozent in der Schweiz zu. Das wird man in München mit Freude registrieren, auch wenn Porsche in den ersten beiden Monaten das stärkste Wachstum mit 177 Prozent auf 523 Einheiten melden kann. Denn mit Tesla verliert einer der schärfsten Wettbewerber auf dem Sektor der E-Mobilität mit über 12 Prozent stark.


Und das ist erstaunlich. Nach den Zahlen von Auto-Swiss verzeichnen die alternativen Antriebe weiter einer steigenden Beliebtheit. So erreicht der Anteil der Plug-in-Hybride am Markt für neue Personenwagen der Schweiz und des Fürstentums Liechtensteins allein im Februar einen neuen Rekordwert. Mit 4,0 Prozent konnten die Hybrid-Modelle ihren Marktanteil innerhalb eines Jahres vervierfachen. Zusammen mit den reinen Elektroautos liegt der Anteil der Steckerfahrzeuge im Februar bei 8,1 Prozent, seit Jahresbeginn bei 7,9 Prozent. „Das „10/20-Ziel“ von Auto-Schweiz, wonach im laufenden Jahr jeder zehnte neue Personenwagen über das Stromnetz aufladbar sein soll, ist also in Sichtweite“, heisst es beim Verband.

Allerdings ist bisher offen, wie sich das Coronavirus auf die Branche in der Schweiz auswirkt. „Zurzeit sind uns keine Einschränkungen der Lieferbarkeit von Modellen bekannt, die auf das Coronavirus zurückzuführen wären. Wir beobachten die Lage aber genau und stehen in engem Austausch mit unseren Mitgliedern“, erklärt Mediensprecher Christoph Wolnik.
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