Schweizer Automarkt

Honda, Aston Martin und E-Fahrzeuge laufen stark

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Honda performt in den ersten beiden Monaten des Jahres in der Schweiz gegen den Trend. Das könnte mit dem Trend zur E-Mobilität - hier der Honda e - sogar noch besser werden.
© Honda / Screenshot
Honda performt in den ersten beiden Monaten des Jahres in der Schweiz gegen den Trend. Das könnte mit dem Trend zur E-Mobilität - hier der Honda e - sogar noch besser werden.
Der Automarkt in der Schweiz verharrt im Minus. Im Februar haben die Menschen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein nur 16.131 Personenwagen neu zugelassen. Das ist ein Minus gegenüber dem Vorjahresmonat von 15,6 Prozent. Nimmt man den Januar noch dazu steht in der Bilanz von Auto Suisse ein Rückgang von 17,5 Prozent. Positiv entwickeln sich allerdings die Zahlen bei den alternativen Antrieben. Und es gibt Marken, die dem Negativ-Trend trotzen.

Seit Montag sind in der Schweiz wieder die Schauräume der Autohändler geöffnet. Für die Branche ist enorm wichtig. denn nach wie vor leiden die Neuimmaktrikulationen unter der Coronakrise und den Folgen des Lockdowns. Im Februar gingen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein die Zulassungszahlen um 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Das ist nach Angaben von Auto Suisse das schlechteste Februar-Resultat seit der Jahrtausend-Wende. Nach den ersten beiden Monaten bleibt der Schweizer Auto-Markt mit insgesamt 31.261 Neuzulassungen und einem Minus von 17,5 Prozent hinter den bereits schwachen Vorjahresmonaten zurück.


Doch nicht alle Marken leiden gleichermaßen. 14 Hersteller können ihre Bilanz in den ersten beiden Monaten verbessern oder zumindest halten. Am stärksten performt dabei Honda. Hier meldet Auto Suisse ein Plus von 124 Prozent bei den Neuzulassungen. Auf Platz 2 folgt Aston Martin mit 69,6 Prozent und BMW Alpina mit einem Plus von 50 Prozent.

Ganz anders ist die Lage bei Alpine. Die Marke verliert 61,1 Prozent in den ersten beiden Monaten des Jahres, so stark wie keine andere. Nicht viel besser sieht es bei Jeep aus mit einem Rückgang von 51,1 Prozent und bei DS Automobiles. Bei der französischen Marke steht in der Bilanz der Neuimmatrikulationen nach zwei Monaten ein Minus von 42,4 Prozent. Federn lassen muss auch wieder Marktführer VW mit einem Verlust von 35,1 Prozent.

Und auch das gehört zur Bilanz. Die Schweizerinnen und Schweizer kaufen verstärkt Hybrid- und Elektromodelle. In den ersten beiden Kalendermonaten legen die reinen E-Fahrzeuge um 54,3 Prozent zu, Plug-in-Hybride wachsen um 62,2 Prozent auf 2'325 Einheiten. Auf Hybridmotorisierungen ohne externe Aufladungsmöglichkeit entfallen 6.553 Neuimmatrikulationen. Das entspricht einem Plus von 61,5 Prozent.

Der Trend könnte sich fortsetzen. Zumal seit Montag die Schauräume der Händler in der gesamten Schweiz wieder geöffnet sind. "Jetzt geht es darum, den Rückstand möglichst schnell aufzuholen und in ein Plus umzuwandeln. Die schlechten Vorjahreszahlen aus der ersten Pandemiewelle im März und April 2020 können wir hoffentlich deutlich übertreffen", sagt Auto-Schweiz-Mediensprecher Christoph Wolnik. Damals hatten die Schweizerinnen und Schweizer 17.556 respektive 9.382 neue Personenwagen immatrikuliert worden.

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