SBB

Das Bahnunternehmen speist neuen Digitalisierungsfonds mit 10 Millionen Franken

Sie unterzeichneten den SBB-Gesamtarbeitsvertrag und damit wohl auch die Vereinbarung zum neuen Digitalisierungsfonds: V.l.n.r.: Markus Jordi, Leiter Human Resources SBB; Andreas Meyer, SBB CEO; Giorgio Tuti, Präsident SEV; Manuel Avallone , Vize-Präsident SEV; Markus Spühler, Präsident KvöV
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Sie unterzeichneten den SBB-Gesamtarbeitsvertrag und damit wohl auch die Vereinbarung zum neuen Digitalisierungsfonds: V.l.n.r.: Markus Jordi, Leiter Human Resources SBB; Andreas Meyer, SBB CEO; Giorgio Tuti, Präsident SEV; Manuel Avallone , Vize-Präsident SEV; Markus Spühler, Präsident KvöV
Die SBB speist den schweizweit ersten Digitalisierungsfonds mit zehn Millionen Schweizer Franken. Er soll sich mit den langfristigen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die SBB und deren Mitarbeitenden beschäftigen. 
Das Geld wird gezielt für Studien und Projekte eingesetzt, welche die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und Arbeitsplätze der SBB aufzeigen. Die Resultate sollen handlungsweisend für die Gestaltung zukünftiger Rahmenbedingungen sein. Zudem sollen Weiterentwicklungsprogramme gestaltet werden für bestehende sowie zukünftige Berufsgruppen, die sich aufgrund der Digitalisierung stark verändern. Ziel sei es, den Mitarbeitenden Perspektiven zu geben, hiess es.


Die Ableitung von Erkenntnissen und Massnahmen aus der Analyse sowie deren Umsetzung werden in Zusammenarbeit zwischen SBB und den Personalverbänden erfolgen. Die Resultate sollen auch handlungsweisend für die Gestaltung zukünftiger Rahmenbedingungen respektive Gesamtarbeitsverträge sein.

Mit an Bord sind die Gewerkschaften und Verbänden SEV, transfair, KVöV und VSLF. Die SBB und die Sozialpartner beabsichtigen, sich ohne Verhandlungsdruck mit den langfristigen Herausforderungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen und aus den Erfahrungen zu lernen. SBB-CEO Andreas Meyer will die Herausforderungen der Digitalisierung anpacken: "Wir befinden uns in einem digitalen Wandel, welcher Chancen und Risiken für die SBB, ihre Arbeitsplätze und unsere Mitarbeitenden birgt. Wir gehen diesen digitalen Wandel unternehmerisch und sozialpartnerschaftlich an und blicken dabei weit über den Horizont des neuen Gesamtarbeitsvertrags hinaus."

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