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2018 erneut mehr Passagiere befördert – auch zur Freude von OOH-Partner APG

Hier sieht der Bahnhof Luzern leer aus, tatsächlich aber nahmen die Passagierzahlen der SBB im Jahr 2018 aber erneut zu - und damit auch die Frequenzen bei den APG-Werbeflächen.
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Hier sieht der Bahnhof Luzern leer aus, tatsächlich aber nahmen die Passagierzahlen der SBB im Jahr 2018 aber erneut zu - und damit auch die Frequenzen bei den APG-Werbeflächen.
Die SBB haben 2018 fast 1 Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahr, diese sind zudem etwas weiter gereist. Dank Digitalisierung haben sie auch leicht selbständiger ihre Tickets gelöst. Die gestiegenen Personenfrequenzen an den Bahnhöfen nützen auch der APG, die exklusive OOH-Partnerin der SBB ist.
1,25 Millionen Passagiere haben die SBB letztes Jahr täglich befördert, 10.000 Personen oder 0,8 Prozent mehr als 2017. Die zurückgelegten Personenkilometer nahmen dabei um 107 Millionen auf 18,6 Milliarden zu. Allerdings nahmen die Einnahmen aus dem Fernverkehr leicht ab (-1.3%), jene im Regionalverkehr jedoch massiv zu (+249.2%).


Der Billetverkauf steigerte sich um 8,5 Millionen auf insgesamt 107.4 Millionen gelöste Tickets, erstmals konnten über 100 Millionen Fahrkarten abgesetzt werden. Wobei die Selbstbedienungsquote um 3,7 Prozent wuchs und nun bei fast 88 Prozent liegt. Zwei Fünftel der Tickets (41,2%) wurden dabei über digitale Kanäle gelöst, 2017 machten diese noch knapp ein Drittel (32,7%) aus.

Sparbillete trugen zu den höheren Passagierzahlen bei

Die SBB haben 2018 mit Sparbilletten Preissenkungen im Umfang von 80 Millionen Franken umgesetzt, 30 Millionen mehr als angekündigt. So wurden über fünf Millionen Sparbillette verkauft, an Spitzentagen rund 30.000. Sie führten zu Mehrverkehr für den gesamten öV und haben eine Lenkungswirkung auf schwach ausgelastete Züge: Jeder vierte Kunde änderte seine Reisezeit. Ein Drittel der Kunden unternahmen die Fahrt nur dank Rabatt. Rund 20 Prozent reisten mit der Bahn anstatt mit einem anderen Verkehrsmittel, insbesondere dem Auto.
Einigung mit dem Preisüberwacher

Der Preisüberwacher hat sich mit der SBB auf ein Massnahmenpaket zu Gunsten der Bahnkunden geeinigt: So erhalten alle 2.6 Millionen Halbtax-Reisende (Stichtag 1. August 2019) je 15 Franken gutgeschrieben. Zudem werden ihnen bereits im Mai 2019 Gutscheine für Klassenwechsel im Gesamtwert von 20 Franken per Post zugestellt.

Im Mai 2019 erhalten ferner alle Inhaber eines Strecken-, Modul- und Ausflugs-Abos (Stichtag 31. Dezember 2018), einen Gutschein über 100 Franken (aufgeteilt in verschiedene Beträge) per Post zugeschickt. Zudem wird die GA-Hinterlegungsgebühr (10 Franken) definitiv abgeschafft – bereits per 1. März 2019.



Neben den genannten Gutschriften und Gutscheinen wird auch das Kontingent der Spar-billette 2019 massiv erhöht. Das Sparbillett-Angebot wird Einsparungen gegenüber dem regulären Preis in der Höhe von 100 Millionen Franken ermöglichen.

Auch 2019 sind Sparbillette für mehr als 100 Millionen Franken geplant, zudem Gutscheine und Gutschriften für Abo-Kunden und Verbesserungen im Catering, bei Kundeninformation und Reinigung. Insgesamt wird die SBB dafür 230 Millionen Franken aufwenden. Damit geht die SBB weit über das hinaus, was mit dem Preisüberwacher vereinbart worden ist, schreibt sie.
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