Safer Internet Day

Acht Tipps von Google

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© Canva/Hürlimann
Haben Sie es gewusst? Gestern Dienstag 11. Februar war globaler Welttag zur Sicherheit im Internet. Google gibt dafür den ziemlich zahlreichen NutzerInnen all seiner Dienste acht Tipps für sicheres Bewegen im Internet mit auf den Weg. Ein Beitrag, den es sich zu lesen und zu teilen lohnt.
Internetsicherheit hat bei Google höchste Priorität, insbesondere für die Tausenden von Google Mitarbeitern, die sich weltweit mit der Privatsphäre und Datensicherheit beschäftigen. Folgende Tipps und Tools helfen gemäss Google dabei, die Kontrolle über die eigene Privatsphäre zu behalten:

1. Passwörter sicher aufbewahren

Der Passwort-Manager im Google Konto hilft Ihnen dabei sich starke Passwörter zu merken und diese sicher zu speichern. Mit dem Passwortcheck können Sie mit einem Klick feststellen, ob eines Ihrer Passwörter unsicher ist. Dafür prüfen wir, ob Sie sie das Passwort auf mehreren Websites wiederverwendet haben oder ob dieses in einem Datenleck durch Dritte kompromittiert wurde. Nach dem Passwortcheck erhalten Sie einen Link mit welchem Sie die Passwörter sicher ändern können. 

2. Google die Daten automatisch löschen lassen

Mit der automatischen Löschung des Standortverlaufs, der Web- & App-Aktivitäten, sowie des YouTube-Verlaufs können Sie sicherstellen, dass Google Ihren Aktivitäts- und Standortverlauf nach 3 oder 18 Monaten automatisch und kontinuierlich löscht. Ausserdem können Sie mit einfachen Ein- und Ausschaltkontrollen in Ihrem Google-Konto bestimmen, welche Daten in Ihrem Konto gespeichert werden sollen und Ihre Daten nach Datum, Produkt und Thema löschen.

3. Lieblings-Google-Apps im Inkognitomodus verwenden

Schon seit der Einführung des Chrome-Browsers 2008 gehört der Inkognitomodus zu den beliebtesten Funktionen zum Schutz der Privatsphäre. Seit Ende letzten Jahres gibt es den Inkognitomodus auch für YouTube und in Google Maps. Wenn Sie den Inkognitomodus in Google Maps aktivieren, werden Ihre Aktivitäten – wie die Orte, nach denen Sie suchen oder für die Sie Wegbeschreibungen erhalten – nicht in Ihrem Google-Konto gespeichert. Sie werden so auch nicht verwendet, um Ihnen personalisierte Ergebnisse anzuzeigen. In den Inkognitomodus können Sie ganz einfach wechseln, indem Sie Ihr Profilbild antippen. Genauso problemlos lässt er sich aber auch jederzeit deaktivieren – und Sie erhalten wieder Empfehlungen für Restaurants, Informationen zu Ihrem Arbeitsweg und andere auf Sie zugeschnittene Ergebnisse.

4. Datenschutz per Sprachbefehl

Sie können Ihre Sicherheitseinstellungen auch mit Hilfe des Assistenten verwalten. Sagen Sie einfach: "Ok Google, lösche das, was ich als Letztes zu dir gesagt habe", um die Aktivität des Assistenten aus Ihrem Google-Konto zu löschen, oder "Hey Google, das war nichts für dich", um dem Assistenten zu sagen, er solle vergessen, was er gehört hat, wenn der Assistent auf etwas antwortet, das eigentlich keine Frage oder Anfrage war. Und um zu erfahren, wie Google Ihre Daten privat und sicher aufbewahrt, fragen Sie einfach: "Ok Google, wie schützt du meine Daten?”

5. Sicheres Surfen im Internet mit Google Chrome

Safe Browsing in Chrome schützt Sie automatisch vor böswilliger Werbung und warnt Sie, bevor Sie gefährliche Websites besuchen oder verdächtige Dateien herunterladen. Wenn Sie Chrome verwenden, ist Ihr Kennwortschutz automatisch integriert. Wir warnen Sie, wenn Ihr Benutzername und Ihr Kennwort bei einem bekannten Verstoss kompromittiert wurden, während Sie sich bei Websites anmelden. Diese Funktionalitäten wurden im Entwicklungszentrum von Google Schweiz mitentwickelt.

6. Alle Sicherheitseinstellungen für Anwendungen und Geräte überprüfen

Der Safer Internet Day ist eine gute Gelegenheit, um Ihre Sicherheitseinstellungen zu überprüfen. Mit dem Privatsphärecheck von Google können Sie Ihre Online-Sicherheit aktiv verbessern. Gerne führen wir Sie dabei Schritt für Schritt durch die wichtigsten Einstellungen. Sie können z. B. auswählen, welche Daten - wie etwa Ihr Standort und Ihr Suchverlauf - in Ihrem Google-Konto gespeichert werden, oder Sie können steuern, welche Anzeigen Sie sehen. Wenn Sie fertig sind, gehen Sie zum Sicherheitscheck, um personalisierte Empfehlungen zum Schutz Ihrer Daten und Geräte zu erhalten, wie etwa die Verwaltung der Anwendungen von Drittanbietern, die Zugriff auf Ihre Kontodaten haben.

7. Kontrollieren, welche Anzeigen von Google erscheinen

Wir verkaufen Ihre persönlichen Daten an niemanden und geben Ihnen Transparenz, Wahlmöglichkeiten und Kontrolle darüber, wie Ihre Daten verwendet werden. Wenn Sie neugierig sind, warum Sie eine Anzeige sehen, können Sie auf Warum sehe ich diese Werbung klicken, um weitere Informationen zu erhalten. Wenn Sie eine bestimmte Anzeige nicht mehr relevant finden, können Sie diese mit dem Steuerelement Diese Werbung ignorieren blockieren. Auch können Sie jederzeit die Art der angezeigten Werbungen steuern oder die Anzeigenpersonalisierung in Ihren Anzeigeneinstellungen deaktivieren.

8. Sicherheit für Familien

Mit den folgenden Tools finden Eltern Unterstützung, wie sie die eigenen Kinder auf dem Weg zu selbstbewussten, kompetenten Internetnutzern begleiten können:
  • Google Sicherheitscenter für Familien: In enger Zusammenarbeit mit technischen Experten und Pädagogen werden hier Hilfen erarbeitet, um Grenzen festzulegen und Familien bei einem sinnvollen Umgang mit Technologie zu unterstützen.
  • Family Link: Mithilfe der App können Familien individuelle Regeln für den Umgang mit digitalen Medien festlegen. Dabei lassen sich beispielsweise gewisse Inhalte auf dem Smartphone der Kinder sperren oder begrenzte Nutzungszeiten einrichten.
  • YouTube Kids: Dank YouTube Kids können sich Kinder eigenständig eine Vielzahl lustiger und lehrreicher Videos in einer sichereren Umgebung ansehen. Ausserdem können Eltern und Aufsichtspersonen sie mithilfe der App auf ihrer Reise begleiten, wenn sie neue und aufregende Themen entdecken.




Unabhängig davon, wie NutzerInnen die Google-Produkte verwenden, liegt es in der Verantwortung von Google selbst, die Daten vertraulich und sicher zu behandeln. In der Mitteilung heisst es: "Aus diesem Grund arbeiten wir tagtäglich daran, Sicherheitseinstellungen besser zugänglich zu machen, damit die Privatsphäre der Nutzer aktiv geschützt wird." Wir bedanken uns für die Tipps und nehmen den grossen Techkonzern mit wachsendem Schweizer-Standort beim Wort. 


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