Ruf Lanz

Kein Tier hat Lust, gequält zu werden

Es gibt Menschen, die bisweilen Lust empfinden, wenn sie sich (freiwillig) quälen lassen. Bei Tieren ist das nie der Fall.
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Es gibt Menschen, die bisweilen Lust empfinden, wenn sie sich (freiwillig) quälen lassen. Bei Tieren ist das nie der Fall.
Auch hierzulande leben unzählige Tiere unter gesetzeswidrigen Bedingungen und werden viele Tierschutzdelikte nicht angemessen oder überhaupt nicht untersucht und bestraft. Das Bewusstsein dafür will eine neue Kampagne von "Tier im Recht" (TIR) schärfen. Kreiert wurde sie von Ruf Lanz.

Die Botschaft der neusten TIR-Kampagne lautet daher: "Kein Tier hat Lust, gequält zu werden." Sie wurde visuell auffällig umgesetzt, indem Tiere symbolisch in BDSM-Klamotten gesteckt wurden. Denn im Gegensatz zu Menschen haben Tiere nie die Möglichkeit, ihre Einwilligung in eine quälerische Handlung zu geben. Sie sind uns ausgeliefert und können nicht selbst für ihre Anliegen einstehen. Umso wichtiger sind tiergerechte Gesetze, ihr konsequenter Vollzug - und eine Bevölkerung, die bei Tierquälereien nicht wegschaut, sondern diesen entschieden entgegentritt.

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Für die Umsetzung der neuen Kampagne konnte Ruf Lanz via Visualeyes International erneut das Carioca Studio in Bukarest gewinnen, das im Bereich CGI (Computer Generated Images) zur Weltspitze zählt. In enger Zusammenarbeit mit Ruf Lanz sind alle Bilder vollständig am Computer entstanden – keinem Tier wurde ein Härchen gekrümmt.
Wer für die neue Kampagne zuständig ist:
Verantwortlich bei Tier im Recht (TIR):


Gieri Bolliger (Geschäftsleiter), Christine Künzli (stv. Geschäftsleiterin), Vanessa Gerritsen (stv. Geschäftsleiterin), Michelle Richner (rechtswissenschaftliche Mitarbeiterin).

Verantwortlich bei Ruf Lanz:


Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf (Text), Ursula Jaag, Anja Fiebiger (Beratung). Digital Artist: Carioca Studio @Visualeyes International AG.
Die neue TIR-Kampagne ist derzeit auf Inseraten, Plakaten, Postkarten sowie in diversen Online-Anwendungen in den sozialen Netzwerken zu sehen.
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Es ist bereits die vierte Kampagne, die Ruf Lanz für TIR kreiert hat. Bereits die Vorgängerkampagnen wie "Manche Tiere werden wie Müll behandelt" haben laut TIR-Geschäftsleiter Gieri Bolliger, "grosses Aufsehen erregt und wertvolle Debatten rund ums Tierwohl ausgelöst – online und offline." Zudem wurden die Kampagnen vielfach ausgezeichnet, u. a. mit Gold vom Art Directors Club Switzerland oder zweimal mit dem Poster of the Year.
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