Ringier

Blick.ch relauncht Online-Auftritt – mit Blick auf die Zukunft

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Aufgeräumter: Auf dem Desktop sind auf den ersten Blick nur noch 2 Schlagzeilen sichtbar: Eine fixe (oben) und eine Wechselschlagzeile (unten)
Nach einer zweiwöchigen Open Beta-Phase ist die neue Plattform von Blick.ch live: Mit grundlegend neuer Technologie, aufgeräumtem Layout und schnellerer Ladezeit. Die Basis für neue Formate und Erweiterungen von Blick.ch ist damit gelegt, heisst es.

Die Technologie, auf dem Blick.ch nun basiert, kommt unter anderem auch bei "New York Times" und Facebook zum Einsatz. Auch das Erscheinungsbild von Blick.ch ist leicht verändert und aufgefrischt. "Das neue Layout ist strukturierter, aufgeräumter und nutzerfreundlicher. Gleichzeitig haben wir darauf geachtet, dass die 'Blick'-Identität sofort erkennbar ist", sagt Katia Murmann, Chefredaktorin von Blick.ch.



Die spürbarsten Änderungen seien aber vor allem im technischen Bereich erfolgt, indem die Performance und die Schnelligkeit der neuen Plattform enorm verbessert wurde. "Unser Ziel ist es, in der Deutschschweiz punkto Reichweite und Nutzungsintensität wieder die Nummer Eins unter den Medientiteln zu werden", so Peter Wälty, Geschäftsführer Digital der "Blick"-Gruppe. Die kürzere Ladezeit von Blick.ch spüren auch die Leserinnen und Leser deutlich. "Während der Open Beta-Phase haben wir mehr als 2.500 konstruktive Rückmeldungen erhalten", so Murmann.
Merkwürdig: Die Eigenwerbung zuoberst sticht allerdings als Erstes ins Auge und beansprucht mehr Platz als alles Andere.
© Screenshot
Merkwürdig: Die Eigenwerbung zuoberst sticht allerdings als Erstes ins Auge und beansprucht mehr Platz als alles Andere.
Aber auch inhaltlich werde Blick.ch mit dem neuen Auftritt weiter gestärkt: Mit mehr Live-Videos, mit Reportern vor Ort, mit Einordnungen und Analysen. So jedenfalls heisst es im Pressetext. Und auch die Herangehensweise an die Inhalte werde sich ändern. "Wir werden zukünftig alles zuerst für Mobile produzieren", so Murmann. Das wird die Ausgangslage jedes Artikels auf Blick.ch sein. Deshalb steht ab heute die neue "Blick" News&Sport-App zum Herunterladen bereit.

Bald ein Thema wird auch die Nutzung von künstlicher Intelligenz beim Ausspielen von zielgruppengerechten Inhalten: "Wir müssen mit Machine Learning smarter werden und präziser reagieren können", fügt Wälty an. Und die Community soll noch stärker gepflegt werden. Dafür habe "Blick" in letzter Zeit kräftig investiert und ein eigenes Community-Team gegründet, das sich unter anderem um die Kommentare auf Blick.ch kümmert.


Die ersten neuen Features will Blick.ch dann im nächsten Jahr lancieren. "Wir wollen ab sofort immer an erster Stelle sein, wenn es um Technologien und neue Formate geht", so Wälty. "Deshalb haben wir ein IT-Team von rund 20 Personen, das sich ausschliesslich mit der Weiterentwicklung von Blick.ch beschäftigt." Schliesslich änderten sich der Markt und die Bedürfnisse schnell.

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