Replay TV

Ab 2022 bis zu zwei Wochen speichern möglich

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Replay lässt sich beispielsweise auf einer UPC TV Box aktivieren
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Replay lässt sich beispielsweise auf einer UPC TV Box aktivieren
Verwertungsgesellschaften und die Nutzerverbände Suissedigital und Swissstream haben sich darauf verständigt, die Speicherdauer für TV-Programme von sieben auf 14 Tage zu verlängern. Die Regelung soll am 1. Januar 2022 in Kraft treten.
Der neue Urheberrechtstarif ist der Eidgenössischen Schiedskommission für Urheberrechte (ESchK) am 11. Juni zur Genehmigung vorgelegt worden. Die Einigung auf den Tarif soll den unterschiedlichen Interessen von Zuschauern, werbefinanzierten TV-Sendern und TV-Verbreitern gleichermaßen gerecht werden, heißt es in einem heute veröffentlichten Communiqué.


Die Zuschauer können künftig aus dem Angebot der TV-Verbreiter selber wählen, wie viel Werbung sie im Replay anschauen wollen. Für die TV-Verbreiter ist es möglich, Replay-Angebote mit stark reduzierter Werbung oder sogar ohne Werbung anzubieten. Der gefundene Kompromiss sieht für die TV-Sender demgegenüber neu die Möglichkeit zur Vermarktung einer Start-Werbung von wenigen Sekunden, von kurzen Spots, wenn die Werbung im Programm überspult wird, und einer Display-Werbung beim Drücken des Pausen-Knopfs vor.
 
Der Beitritt zur Branchenvereinbarung steht jedem TV-Verbreiter und TV-Sender offen und ist nicht zwingend. Die SRG erachtet die Verlängerung der Replay-Dauer auf 14 Tage für nicht angemessen und ist nicht an der Branchenvereinbarung beteiligt.
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