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Wie ein Onlinefilm zur Wahl von mehr Frauen aufruft

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In der Schweiz gibt es ungefähr gleich viele Frauen wie Männer. Im Parlament sind die Frauen jedoch stark untervertreten. Mit einem von Publicis konzipierten Onlinefilm fordert die Frauenzentrale Zürich auf, das Missverhältnis bei den Wahlen vom 20. Oktober zu korrigieren.

Im Nationalrat liegt der Frauenanteil bei knapp einem Drittel. Im Ständerat sind es nur 13 Prozent. Und die Gefahr ist gross, dass die weibliche Unterrepräsentierung noch eklatanter wird. Dann nämlich, wenn die Sitze von abtretenden Politikerinnen bei den kommenden Wahlen an Männer gehen.

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Wer für die Kampagne zuständig ist:
Verantwortlich bei Frauenzentrale Zürich: Sandra Plaza und Helen Stadlin


Verantwortlich bei Publicis Zürich:

Johannes Raggio, Pablo Schencke und Peter Brönnimann (Kreation), Thomas Wildberger (CEO)


Verantwortlich bei Prodigious: Stefan Rüegg (Produktion)
Die Frauenzentrale Zürich macht sich – schon seit der Einführung des Frauenstimmrechts 1971 – stark für mehr Frauen in Bundesbern. Bei diesen Wahlen tut sie dies mit einem fast schon sarkastischen Onlinevideo, das mit der krassen Männer-Dominanz  im Parlament spielt.
Und mit einer Wahlanleitung auf clever-frauen-waehlen.ch, die erklärt, wie man als Wähler den Frauenanteil tatsächlich erhöhen kann. Sollen mehr Frauen in Bern sitzen, reicht es nämlich nicht, beliebig Frauen zu wählen. Man muss dies clever tun, damit die Stimme aufgrund des Listen-Wahlsystems dann nicht doch wieder an einen Mann geht.

 

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