Primeo Energie AG

EKZ und Primeo machen im Vertrieb gemeinsame Sache

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Kunstobjekt Wasserstrom von Adrien Jutard am Hauptsitz von Primeo Energie in Münchenstein
© Primeo Energie
Kunstobjekt Wasserstrom von Adrien Jutard am Hauptsitz von Primeo Energie in Münchenstein
Unter der Marke Primeo Energie AG wollen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und Primeo Energie künftig zusammenarbeiten. Die neue Vertriebsgesellschaft soll Anfang kommenden Jahres mit 32 Mitarbeitenden und Zentrale in Zürich an den Start gehen.
Das Unternehmen, an dem EKZ zu 25 Prozent und Primeo zu 75 Prozent beteiligt sind, übernimmt den Markenauftritt von Primeo Energie. Durch den Aufbau digitalisierter Geschäftsprozesse in Vertrieb und Lieferung von Gas und Strom soll einer der modernsten Energienbieter in der Schweiz entstehen. Außer dem Handel mit Gas, Strom und Stromzertifikaten soll die Primeo Energie AG unter anderem energiewirtschaftliche Dienstleistungen wie Eigenverbrauchsgemeinschaften und Multi-Energie Billing und die Direktvermarktung aus einer Hand bieten.


EKZ und Primeo Energie begründen ihr Joint Venture mit starkem Wettbewerb und tiefen Margen, übereinstimmenden Zielen und sich ergänzenden Einzugs- und Sprachgebieten sowie ähnlichen Strukturen und Produkten. Sie sind zusammen auch Gründer der im schweizerischen Energie-Abrechnungsgeschäfts etablierten Enersuisse. Ihre Geschäftsbereiche Netz, Wärme und erneuerbare Energie wollen sie aber jeweils selbst weiterführen.

EKZ ist ein Energieversorger mit etwa 1400 Mitarbeitenden, die etwa eine Million Menschen bedienen. Prineo Energie hat 550 Mitarbeitende und versorgt in der Schweiz und in Frankreich mehr als 170.000 Kunden.
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