Präsentiert von Google Schweiz

Massnahmen zur Eindämmung von Online-Sicherheitsrisiken

   Artikel anhören
Aus einem Google-Gebäude in Zürich.
© Google - Architect: Camenzind Evolution
Aus einem Google-Gebäude in Zürich.
Menschen weltweit nutzen in Zeiten von COVID-19 neue Apps und Kommunikationstools. Während diese digitalen Plattformen dazu beitragen, dass viele ihr tägliches Leben aufrechterhalten können, bringen sie gleichzeitig auch neue Online-Sicherheitsrisiken mit sich. Neben den in Google-Produkten bereits integrierten Sicherheitsfunktionen möchte Google seinen Nutzern weitere Tipps, Tools und Ressourcen an die Hand geben, damit diese sich vor Risiken schützen können.#ZT#Die Coroa-Krise ruft Cyber-Kriminelle auf den Plan
#/ZT#Die „Threat Analysis Group“ hält stetig Ausschau nach neuen, ausgefeilten Cyberangriffen und aufkommenden Trends und hat eine Reihe neuer Betrugsfälle identifiziert – wie zum Beispiel Phishing-E-Mails, die vorgeben von Wohltätigkeitsorganisationen und NGOs zu stammen, die gegen COVID-19 kämpfen. Andere stammen von vermeintlichen „Administratoren“ für Mitarbeiter im Home Office, oder sie tarnen sich als Mitteilungen von Gesundheitsdienstleistern. Darüber hinaus haben die Google-Systeme mit Malware infizierte Websites entdeckt, die sich als Anmeldeseiten für beliebte Social Media-Dienste, Gesundheitsorganisationen und sogar die offizielle Coronavirus-Karte der Johns Hopkins Universität ausgeben. In den letzten Wochen hat Google täglich 18 Millionen Malware- und Phishing-E-Mails im Zusammenhang mit COVID-19 entdeckt – zusätzlich zu den mehr als 240 Millionen COVID-bezogenen täglichen Spam-Nachrichten.

Schutzmassnahmen in den Google-Produkten

Um die UserInnen vor diesen Risiken zu schützen, sind in Google-Produkten bereits fortschrittliche Sicherheitsfunktionen integriert, die automatisch Bedrohungen identifizieren und stoppen, bevor  diese die AnwenderInnen überhaupt erreichen. Die Machine Learning-Modelle in Gmail erkennen und blockieren Spam, Phishing-Mails und Malware in über 99,9 Prozent der Fälle. Die integrierte Sicherheitstechnologie warnt zudem, bevor man auf betrügerische Websites geht, scannt Apps bevor der Download aus dem Google Play Store startet. Google gibt aber auch weitere Tipps, Tools und Ressourcen mit auf den Weg, damit man auch ausserhalb der Google-Produkte sicher im Internet unterwegs sein kann - auch in diesen besonders schwierigen Zeiten. 

Wie man COVID-19-Betrügereien erkennen und vermeiden kann

Da viele der Betrugsfälle mit COVID-19 Bezug in Form von Phishing-Mails auftreten, ist es sehr wichtig, dass man erst überlegt, bevor man auf Links klickt oder sonstige Aktionen ausführt. Besondere Vorsicht ist geboten, sobald nach persönlichen Informationen wie Adresse oder Bankverbindung gefragt wird. Gefälschte Links geben oft vor, bekannte Websites zu sein. Diese sehen oft täuschend echt aus, weil lediglich zusätzliche Wörter oder Buchstaben hinzugefügt wurden. Es ist deshalb wichtig, die Schreibweie der URL zu überprüfen, indem man den Mauszeiger über den Link bewegt (auf dem Desktop) oder auf dem Smartphone lange auf die URL tippt. Mehr dazu gibt es unter g.co/covidsecuritytips.
© Googleblog

Berufliches E-Mail-Konto ausschliesslich für arbeitsbezogene Zwecke verwenden.

Google schreibt dazu: "Wenn wir mit Kunden aus anderen Unternehmen zusammenarbeiten, sehen wir manchmal, wie Mitarbeiter ihr Unternehmen gefährden, indem sie persönliche Konten oder private Geräte für die Arbeit verwenden." Auch wenn man von Zuhause aus arbeitet, ist es sehr wichtig, dass das berufliche und private E-Mail-Konto strikt getrennt ist. Unternehmenskonten haben zusätzliche Sicherheitsfunktionen, welche die unternehmensbezogenen Informationen vertraulich halten. Wenn man sich bei den Online-Sicherheitsvorkehrungen des Arbeitgebers unsicher sist, sollte man sich unbedingt an den IT-Experten wenden. So kann man sicherstellen, dass die richtigen Sicherheitsvorkehrungen aktiviert sind, wie z.B. die Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Die Meetings über Videokonferenz-Apps absichern

Die Sicherheitskontrollen von Google Meet sind standardmäßig aktiviert. Unternehmen und Nutzer sind so in den meisten Fällen automatisch geschützt. Dazu kann man mit diesen Tipps Anrufe in jeder Videokonferenz-App noch sicherer machen:
  • Wenn die Meetings kurze, numerische Codes verwenden, sollte man eine Passwort- oder PIN-Funktion aktivieren. Durch die zusätzliche Verifizierung wird sichergestellt, dass nur eingeladene Teilnehmer Zugang zu dem Meeting erhalten.
  • Wenn man eine Einladung zur Besprechung öffentlich freigibt, sollte man unbedingt die Funktion „Anklopfen“ aktivieren. Dadurch kann der Organisator der Besprechung die/den neue/n Teilnehmer/in persönlich überprüfen und akzeptieren, bevor sie/er an der Besprechung teilnimmt.
  • Einladungen für Besprechungen von unbekannten Absendern, welche die Installation einer neuen App erfordern unbedingt immer überprüfen

Sicherheitsupdates unverzüglich installieren, sobald ihr eine Benachrichtigung erhaltet

Zu Hause aktualisiert man Sicherheitseinstellungen am Arbeitscomputer möglicherweise
Google Corona News Initiative
© Google Screenshot
Mehr zum Thema
Google

Mit Millionen und Tools gegen Fehlinformationen

Anlassälich des gestrigen internationalen Faktencheck-Tag hat Google ein neues Förderprogramm über 6,5 Millionen US-$ für Faktencheck-Organisationen vorgestellt. Dieses richtet sich an Non-Profit-Organisationen, die sich dem Kampf gegen Desinformation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Coronavirus, verschrieben haben. In Europa werden die entsprechenden Massnahmen von Full Fact und Maldita.es koordiniert.

nicht automatisch – wie es der Fall ist, wenn man im Büro und mit dem Firmennetzwerk verbunden ist. Es ist wichtig, Sicherheitsupdates umgehend vorzunehmen, wenn man dazu aufgefordert wird. Diese Updates beheben bekannte Sicherheitslücken, die von Angreifern aktiv gesucht und ausgenutzt werden.

Passwortmanager verwenden, um sichere Passwörter zu erstellen und zu speichern.

Bei all den neuen Anwendungen und Diensten, die man vielleicht im Homeoffice und für die Schule nutzt, kann es verlockend sein, nur ein Passwort für alle zu verwenden. Tatsächlich geben 66 Prozent der Amerikaner zu, dass sie dasselbe Passwort für mehrere Konten verwenden. Damit die privaten Informationen aber sicher sind, sollte man ausschliesslich einzigartige, schwer zu erratende Passwörter wählen. Einfach geht das zum Beispiel mit einem Passwortmanager, wie der, der in eurem Google-Konto integriert ist und in München im Google Safety Engineering Center entwickelt wurde.

Die Google-Konten schützen. 

Wenn man ein Google-Konto verwendet, kann man aktuelle Sicherheitsprobleme überprüfen und bekommt mit dem Sicherheitscheck personalisierte Empfehlungen zum Schutz der Daten und Geräte. Im Zuge dessen kann man auch einen Passwortcheck durchführen, um zu erfahren, ob eines eurer gespeicherten Passwörter gefährdet ist, um dieses bei Bedarf einfach zu ändern.

Zwei-Faktoren-Authentifizierung

Man sollte zudem eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (auch als „Bestätigung in zwei Schritten“ bekannt) in Erwägung ziehen. Denn dadurch wird verhindert, dass jemand, der keinen Zugang zu euren Konten haben soll, darauf zugreifen kann. Zusätzlich zum  Benutzernamen und Passwort wird hier nämlich ein zweiter Faktor für die Anmeldung verlangt. Wie man die Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Google-Konto einrichtet, erfährt man hier: g.co/2SV. Und wenn man der Meinung ist, dass man der Gefahr eines gezielten Angriffs ausgesetzt sein könntet – beispielsweise weil ihr ein Journalist/ eine Journalistin, ein Aktivist/ eine Aktivistin oder ein Politiker/ eine Politikerin seid –, könnt man sich für das „Erweiterte Sicherheit“-Programm, dem stärksten Sicherheitsangebot, unter g.co/advancedprotection anmelden.


Den Kindern helfen, online sicher zu bleiben. 

Durch die Schliessung vieler Schulen auf der ganzen Welt sind Kinder mehr als je zuvor online unterwegs. Mit Family Link kann man die App-Downloads der Kinder verwalten und ein Auge darauf haben, wieviel Zeit sie mit ihren Smartphones oder Tablets verbringen.



Die Google-Teams werden weiterhin bestehende und neue Online-Sicherheitsbedrohungen, die mit COVID-19 zusammenhängen, im Blick behalten, damit sie alle User und Userinnen auf dem Laufenden halten und schützen können. Weitere Tipps zur Verbesserung der Online-Sicherheit finden Sei auch im Google Sicherheitscenter

Dieser Beitrag ist ursprünglich ähnlich im germany.googleblog.com erschienen.

Über Google
Google ist ein weltweit führendes Technologieunternehmen, das Menschen neue Zugangsmöglichkeiten zu Informationen ermöglicht. Googles Innovationen im Bereich der Internetsuche und -werbung haben die Google Startseite zu einer Top-Adresse im Internet und die Marke Google zu einer der bekanntesten der Welt gemacht. Google ist eine Marke von Alphabet Inc.; alle anderen Unternehmens- und Produktbezeichnungen können Handelsmarken der jeweiligen Unternehmen sein, mit denen sie assoziiert sind. Google ist seit 2004 in der Schweiz tätig. Mit mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 85 Nationen ist Zürich der grösste Forschungs- und Entwicklungsstandort von Google ausserhalb der USA. Weitere Informationen finden Sie unter www.google.ch.
Google Corona News Initiative
© Google Screenshot
Mehr zum Thema
Google

Mit Millionen und Tools gegen Fehlinformationen

Anlassälich des gestrigen internationalen Faktencheck-Tag hat Google ein neues Förderprogramm über 6,5 Millionen US-$ für Faktencheck-Organisationen vorgestellt. Dieses richtet sich an Non-Profit-Organisationen, die sich dem Kampf gegen Desinformation, insbesondere im Zusammenhang mit dem Coronavirus, verschrieben haben. In Europa werden die entsprechenden Massnahmen von Full Fact und Maldita.es koordiniert.

Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats