"PR-Trendmonitor"

Wegen kompetenzbefreiter Vorgesetzter hauen PR-Profis in den Sack

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Die Top Ten potenzieller Kündigungsgründe für PR-Profis
© obs/News Aktuell (Schweiz)/Sebastian Könnicke
Die Top Ten potenzieller Kündigungsgründe für PR-Profis
Mangelnde Führungsfähigkeiten ihrer Vorgesetzten geben Kommunikationsexperten am ehesten Anlass, ihre Kündigung einzureichen. Das hat eine Umfrage von News Aktuell und Faktenkontor ergeben.
Im Rahmen ihrer alljährlichen Studie "PR-Trendmonitor" haben die dpa-Tochter und die Hamburger Agentur 130 Fach- und Führungskräfte aus Medienstellen und PR-Agenturen in der Schweiz online gefragt, welche Kündigungsgründe sie haben. Demnach wäre schlechte Führung für 28 Prozent der Befragten ein Anlass zu kündigen. Fast ebenso viele, nämlich 27 Prozent, geben an, sie würden ihren aktuellen Job beenden, wenn ihnen ein besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers vorläge. Jeder Vierte würde aufgrund mangelnder Herausforderungen oder unbefriedigender Arbeit hinschmeißen.


Überstunden und Stress führen dagegen seltener zu einer Kündigung. Nur acht Prozent der Befragten würden aufgrund von zu viel Druck die Reißleine ziehen, lediglich drei Prozent nennen Überstunden als wahrscheinlichsten Kündigungsgrund.

Warum PR-Profis kündigen:
1. Mangelnde Führungskompetenz des Vorgesetzten: 28%
2. Besseres Angebot eines anderen Arbeitgebers: 27%
3. Zu wenig Herausforderungen im Job: 25%
4. Unbefriedigende Arbeit: 23%
5. Konservative Arbeitskultur: 19%
6. Schlechte Karriereperspektiven: 19%
7. Zu wenig Lohn: 14%
8. Fehlende Work-Life-Balance: 13%
9. Persönliche Probleme mit dem Vorgesetzten: 12%
10. Schlechte Stimmung im Team: 10%
11. Zu viel Druck: 8%
12. Zu viel Stress: 8%
13. Cholerischer Chef: 6%
14. Fehlende Familienfreundlichkeit: 4%
15. Zu wenig Fortbildung: 4%
16. Persönliche Konflikte mit Kollegen: 3%
17. Zu viele Überstunden: 3%
18. Zu wenig Urlaub: 2%
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