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Sportwagenhersteller steigert Umsatz und Gewinn

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In der Schweiz ist der Macan das meistgekaufte Modell von Porsche, in der Welt übrigens auch
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In der Schweiz ist der Macan das meistgekaufte Modell von Porsche, in der Welt übrigens auch
Das erste Halbjahr 2019 ist für Porsche insgesamt gut gelaufen. Der Sportwagenhersteller steigerte den Umsatz um neun Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen legte um drei Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zu. Die Auslieferungen kletterten um zwei Prozent. In der Schweiz allerdings schwächelt die Marke etwas. Nach den Zahlen von Auto-Schweiz gingen die Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent auf 1549 Einheiten zurück.
Für die Porsche AG läuft es derzeit ähnlich gut wie für den Mutterkonzern Volkswagen. Der deutsche Sportwagenhersteller lieferte bis Ende Juni weltweit 133.484 Fahrzeuge an Kunden aus. Gleichzeitig entwickeln sich die Geschäftszahlen positiv. Nach den aktuellen Zahlen von heute steigt das operative Ergebnis vor Sonderienflüssen im ersten Halbjahr auf 2,2 Milliarden Euro. "Unser Halbjahresergebnis ist eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist unser attraktives Produktportfolio", sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.


Allerdings wäre das Ergebnis noch besser ausgefalllen, wenn sich der Absatz im Schweizer Market besser entwickelt hätte. Hier kämpft die Marke mit Rückgängen bei den Immatrikulationen. Im gesamten Halbjahr steht, nach den Zahlen von Auto-Schweiz, beim Verkauf ein Minus von 30,1 Prozent in den Büchern, im Juni alleine sind es 13,2 Prozent. Der Marktanteil  liegt derzeit bei einem Prozent.

Am stärksten verkaufte sich in der Schweiz in diesem Jahr bisher der Porsche Macan mit über 700 Einheiten, vor dem Cayenne und dem Klassiker 911. Weltweit liegt in der Modellpalette der Macan vorne, der im ersten Halbjahr 47.367 Mal an Kundenen übergeben wurde.


Für die restlichen Monate blickt Porsche optimistisch nach vorne, auch weil Ende des Jahres mit dem Taycan der erste voll-elektrische Porsche Sportwagen des Traditionsherstellers in den Handel kommt. Das ist gleichbedeutend ist mit dem Beginn in eine neue Ära. Das kann man auch an anderer Stelle erkennen. Derzeit bereitet sich Porsche intensiv auf den Einstieg in die Formel E vor. Ab kommender Saison flitzen die Piloten, der Schweizer Neel Jani  und der Deutsche André Lotterer, über die Rennstrecken mit ihrem Formel-E-Boliden. Schon jetzt kann man die Vorbereitungen auf Instagram oder über die Homepage verfolgen. Im Dezember feiert Porsche sein Debut als Formel-E-Team. Dann ist auch bald Zeit für die Jahresbilanz, mit vielleicht besseren Zahlen aus dem Schweizer Markt. mir
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