Plakatausschreibung Bern

Die APG sieht sich nach wie vor als Marktleader in den Strassen der Hauptstadt

Anbietervergleich: Voraussichtliches Inventar an Strassenflächen ab 1.1. 2020, Stadt Bern (ohne Agglomeration, ohne Bahnhöfe). Fazit: Die APG vermarktet weiterhin gut 800 Strassenflächen, also knapp die Hälfte des gesamten Stadtberner Inventars.
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Anbietervergleich: Voraussichtliches Inventar an Strassenflächen ab 1.1. 2020, Stadt Bern (ohne Agglomeration, ohne Bahnhöfe). Fazit: Die APG vermarktet weiterhin gut 800 Strassenflächen, also knapp die Hälfte des gesamten Stadtberner Inventars.
Bei der kürzlich erfolgten Plakatausschreibung der Stadt Bern ging die APG bekanntlich leer aus. Sie selbst hat dazu bisher kaum kommuniziert. Nun stellt sie klar: Rechnet man die Werbeflächen an privaten Orten mit ein, bleibt die APG Marktleaderin.

Unter dem Titel "Fakten zur Ausschreibung Stadt Bern" schreibt die APG: "Aufgrund der Kommunikation von Neo Advertising/Tamedia hinsichtlich der Ausschreibung in Bern ist der Eindruck entstanden, dass die APG in der Stadt kaum mehr mit Plakatstandorten vertreten sein und – so zumindest die Einschätzung eines Analysten mit entsprechender Anpassung der Kurszielsetzung – substanzielle Einbussen haben wird." Genau das aber will die Aussenwerberin doch stark relativiert sehen: Mögliche Einbussen stellt sie zwar nicht in Abrede, betont aber, dass sie insgesamt – also wenn man Plakatflächen auf öffentlichem Grund (diese hat die APG verloren) und privatem Grund (diese standen nicht zur Ausschreibung) nach wie vor über das grösste Strassenflächen-Angebot verfüge. Hinzu kämen weitere, exklusive Angebote im Bereich Verkehrsmittelwerbung (innen und aussen) bei BernMobil, die MegaPoster sowie digitale ePanel- und eBoard-Flächen in den Bahnhöfen.

Anbietervergleich: Ausser bei den hinterleuchtenden F200-Flächen ist die APG weiterhin in allen Kategorien Marktleaderin in Bern.
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Anbietervergleich: Ausser bei den hinterleuchtenden F200-Flächen ist die APG weiterhin in allen Kategorien Marktleaderin in Bern.
Zudem spielt sie die wirtschaftliche Bedeutung der behördlichen Ausschreibung etwas hinunter (zur symbolischen Bedeutung sagt sie nicht): Es sei eine "nachprüfbare Tatsache", dass sich unter den total knapp 1700 Flächen in den Losen 1 und 3, welche Neo Advertising/Tamedia im Rahmen der Ausschreibung der Stadt Bern erhalten hat, bloss 797 kommerziell nutzbare Flächen befänden. Denn 966 Flächen seien "nicht kommerziell" nutzbare Dienstleistungsflächen (Kultur, Politik, Amtliche, Citypläne).

Kommerziell nutzbare Fläche auf öffentlichem Berner Grund

LosAnzahl FlächenFormate
Los 1696 F4
Banderolen
F200, F200L, F200LR
F12, F12Lk, F12LR
F24, F24L
Los 3101F200L, F200LR
Quelle: APG




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