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Ringier Advertising reduziert Anzeigenpreise

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Wie bei der Veröffentlichung des Media Preis-/Leistungsindex von SWA und LSA bereits bekannt wurde, passt Ringier Advertising die Brutto-Anzeigenpreise für 2022 bei einzelnen Titeln an deren Reichweitenentwicklung an. Das gilt für den "SonntagsBlick", die "Schweizer Illustrierte" und "L’illustré".

Laut Ringier Advertising fallen die Anzeigenpreise für die drei Titel um 14 bis 17 Prozent. Nach einer Auswertung des Schweizer Werbe-Auftraggeberverbands (SWA) und Leading Swiss Agencies sind im Pandemiejahr 2020 bei vielen Zeitungen und Zeitschriften die Leserzahlen signifikant zurückgegangen. Laut Wemf konnte etwa der "SonntagsBlick" zuletzt mit einer verkauften Auflage von knapp 108.000 Exemplaren aufwarten. Die Zahl der Leser lag bei 409.000. Zuvor hatte die verkaufte Auflage noch knapp 116.000 beragen (Wemf Auflagenbulletin 2020), die Reichweite lag bei 460.000 Lesern (Wemf Mach Basic 2020-1).


Zu den Lockdown-Massnahmen im Zuge der Corona-Pandemie gehörte etwa auch die Schliessung von Kiosken. Das hat Ringier Advertsing zufolge zu einer starken Reduktion des Einzelverkaufs geführt. Der "SonntagsBlick" als Sonntagstitel mit dem höchsten Einzelverkaufs-Anteil von 26,3 Prozent sei von dieser Massnahme besonders stark getroffen worden. Dennoch, so Thomas Passen, Managing Director von Ringier Advertising, in einer Mitteilung: "Trotz rückläufiger Leserschaftszahlen befinden sich unsere voll bezahlten abonnierten Auflagen nach wie vor auf stabilem Niveau."

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