Ostschweizer Medienpreis

St. Galler Tagblatt ausgezeichnet

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Die Recherchen von sechs Redaktorinnen und Redaktoren des St. Galler Tagblatts rund um die Verfehlungen an der HSG wurden mit dem mit 10'000 Franken dotierten Ostschweizer Medienpreis ausgezeichnet.
«Die inhaltliche und gesellschaftliche Relevanz der Artikelserie ist für die Ostschweiz und weit darüber hinaus beispielhaft», lobt die preissprechende Jury des Ostschweizer Medienpreises die monatelange Berichterstattung rund um die verschiedenen Affären an der Universität St. Gallen. Odilia Hiller, Andri Rostetter, Michael Genova, Regula Weik, Marcel Elsener und Roman Hertler haben mit detaillierten Recherchen, präzisen Berichten, vielfältigen Analysen und leichtfüssigen Kommentaren gegen den grossen Widerstand der betroffenen Institutionen dargestellt, was an der HSG ablief.


«Das Team hat sich in keinem Moment beirren lassen, die Journalistinnen und Journalisten haben ihre Kernkompetenz wahrgenommen und ihre Rolle als ‹vierte Gewalt› konsequent gespielt. Dafür gebührt dem Team grosse Anerkennung», hält die Jury fest. Nominiert für den zweistufig jurierten Ostschweizer Medienpreis waren auch Beiträge von Jörg Krummenacher in der NZZ, vom Simon Lechmann auf verschiedenen Kanälen der Südostschweiz und von Jean François Tanda in der Sendung Eco von Fernsehen SRF.

Radio- und Fernsehpreis an Urs Fitze

Der Ostschweizer Medienpreis wurde erneut gemeinsam mit dem Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz verliehen. Mit diesem von der SRG Ostschweiz im Auftrag der Kantone Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Glarus, Graubünden, St. Gallen und Thurgau vergeben Preis wurde Urs Fitze, Leiter Fiktion Radio und Fernsehen SRF, ausgezeichnet. Fitze ist in Bischofszell TG aufgewachsen. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem für Produktionen wie «Die göttliche Ordnung», Der Bestatter» oder auch «Die Akte Grüninger».

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