Online Gaming Report von Limelight

Online-Gamer spielen sieben Stunden pro Woche und liebäugeln mit E-Sport-Karrieren

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Der neueste State of Online Gaming Report von Limelight, basierend auf einer internationalen Umfrage, zeigt, dass vor allem jüngere Menschen Online Games spielen und sogar Karrieren im Bereich E-Sport anstreben. Die durchschnittliche Spielzeit beträgt sieben Stunden pro Woche.
Die Popularität von Online-Spielen steigt mit einem Wachstum von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf eine durchschnittliche Spielzeit von sieben Stunden pro Woche. Spieler im Alter zwischen 26 und 35 Jahren spielen acht Stunden und 13 Minuten pro Woche, was einen Zuwachs um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmacht. Die Ergebnisse stammen aus dem neuesten „State of Online Gaming Report“ von Limelight Networks, einem Anbieter von Edge-Cloud-Diensten. Befragt wurden 4.500 Studienteilnehmer über 18 Jahre, die mindestens einmal pro Woche Online-Spiele konsumieren. Die Erhebung wurde in den Ländern Deutschland, Frankreich, Indien, Italien, Japan, Singapur, Südkorea, dem Vereinigten Königreich sowie den USA durchgeführt.
Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautete: How many hours each week do you spend playing video games?
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Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautete: How many hours each week do you spend playing video games?
Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautete: How many hours each week do you spend playing video games?
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Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautete: How many hours each week do you spend playing video games?
Der Report zeigt zudem: Fast 60 Prozent aller Spieler weltweit schauen jede Woche Streams von anderen Gamern. Zehn Prozent konsumieren Gaming Streams sogar mehr als sieben Stunde pro Woche. Jüngere Spieler im Alter zwischen 18 und 25 verbringen wöchentlich vier Stunden damit, anderen Spielern zuzusehen und übertreffen damit die Zeit, die sie mit dem Schauen traditioneller Sportübertragungen verbringen. Insgesamt verbringt die Gruppe junger Erwachsener 77 Prozent mehr Zeit mit Online-Spielen als mit traditionellem Fernsehen.
Frauen spielen pro Woche etwa 1,5 Stunden weniger als Männer.
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Frauen spielen pro Woche etwa 1,5 Stunden weniger als Männer.
Das Spielen und das Folgen von Online-Gamern weckt auch berufliche Ambitionen bei den Spielern. Ganze 36 Prozent wären bereit, ihre Jobs zu kündigen und ins professionelle Online-Spiele-Business einzusteigen, wenn sie mit dem zu erwartenden Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Dies entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Am ambitioniertesten sind hierbei vor allem junge Spieler. Von den 18- bis 35-Jährigen träumt mit 56 Prozent mehr als die Hälfte von einer Karriere im Bereich E-Sport.

Weitere Erkenntnisse aus dem Report:

Gamer spielen zunehmend unterwegs und sehen für diesen Zweck Mobiltelefone als das Gerät erster Wahl. Das Spielen unterwegs ist bei Gelegenheitsspielern, die mehr als die Hälfte der Befragten ausmachen (57 Prozent), besonders beliebt. Single-Player-Spiele, wie beispielsweise Candy Crush oder Angry Birds, sind unter Spielern weltweit am gefragtesten. In der Gruppe der jungen Spieler (18 bis 25 Jahre) sind Egoshooter- und Battle-Royal-Spiele, wie zum Beispiel Fortnite, besonders beliebt.
Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautet: What type of gamer are you?
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Teil-Resultate des Game Reports aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Frage lautet: What type of gamer are you?
Spieler tolerieren keine langen Downloadzeiten und Sicherheitslücken. Das größte Ärgernis ist für 34 Prozent aller Befragten eine langsame Download-Geschwindigkeit. Und 54 Prozent der Befragten würden eine Gaming-Plattform nicht mehr nutzen, wenn diese zuvor erfolgreich angegriffen wurde. Sicherheitsbedenken haben vor allem Spieler in Südkorea (66 Prozent), Japan (63 Prozent) und in Deutschland (62 Prozent).


Den vollständigen Bericht finden Sie hier.




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