OMG Corona Tracking

Die Häfte der Schweizer erwartet dass Corona dauerhaft Gesellschaft und Wirtschaft verändert

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Wie nehmen die Schweizer Corona wahr - das will die zweite Welle des OMG Corona Trackings herausfinden
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Wie nehmen die Schweizer Corona wahr - das will die zweite Welle des OMG Corona Trackings herausfinden
Die Schweizerinnen und Schweizer haben sich mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen arrangiert. News und Unterhaktungsformate werden weiter stark genutzt. Das ist ein ERgebnis der zweiten Welle des OMG Corona Trackings. Ein anderes: Über 50 Prozent der Befragten erwarten, dass Corona einen dauerhaften Einfluss auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben haben wird.
Es ist ein Lob an die Politik und die eigenen Landsleute. 40 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Schweiz die Corona-Stituation vergleichweise gut im Griff hat. Doch 50 Prozent erwarten, dass die Pandemie einen dauerhaften Einfluss auf das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben haben wird. Das zeigen die Ergebnisse der zweiten Studienwelle des Corona Trackings der Omnicom Media Group. Vor allem zwei Dinge machen den Schweizerinnen und Schweizer zu schaffen: die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten (35 Prozent) und die Möglichkeit, ein Restaurant zu besuchen (33 Prozent). Beide Werte sind bei der Befragung in der Woche vor Ostern gegenüber der ersten Erhebung angestiegen. Allerdings würden die Schweizer in die Nebenzeiten (44 Prozent) ausweichen und sich auf ein oder weniger Geschäfte (47 Prozent) konzentrieren. Lebensmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfsa online einzukaufen ist hierzulande von geringer Bedeutung. 62 Prozent zeigen laut Befragung kein Interesse. Gerade dieses Ergebnis überrascht. Melden doch die Online-Lebensmittelhändler ausgebuchte Lieferslots.


Für die Medien sind dagegen andere Ergebnisse spannend. 51 Prozent der Studienteilnehmer schauen jetzt häufiger Nachrichten im TV. Genauso viele geben auch an, online mehr News zu konsumieren, bei den Unterhaltungsformate im TV sind es 35 Prozent und und bei online 31 Prozent sind. 27 Prozent sagen, dass sie häufiger Filme streamen. Die Zunahme bei den Streamingangeboten bestätigen auch andere Studien.  Trotzdem glaubt OMG, dass der Peak bei der Mediennutzung überschritten ist. Insgesamt, so erklärt das Netzwerk, werden Onlinenews weniger genutzt als noch im März. Doch das muss nicht so bleiben, stellt Michael Selz fest. "In der zweiten Welle haben wir gesehen, dass sich die Schweizerinnen und Schweizer sehr schnell an die besondere Lage angepasst haben. Nachdem nun der Bundesrat schrittweise Lockerungen angekündigt hat wird es in den kommenden Wellen spannend, zu sehen, wie der Weg in die Normalität verläuft", sagt der Head of Insights bei der Omnicom Media Group. mir
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