Out-of-Home

Obeliscum mit Engagement für Plakatbesitzer

   Artikel anhören
© Obeliscum
Die neu gegründete Obeliscum GmbH engagiert sich für die Interessen der Plakatbesitzer im dynamisch wachsenden und sich verändernden Schweizer Out-of-Home-Markt. Die Gründer hinter Obeliscum sind David Burst, Holger Haedrich und Andy Lehmann, der im HORIZONT-Interview die Hintergründe zu Obeliscum für unsere Leserinnen und Leser genauer erläutert.
Von Seiten der Kantone/Städte/Gemeinden, Immobilien-Besitzer/Real Estate, Einkaufscenter sowie dem öffentlichen Verkehr besteht ein grosses Bedürfnis, die Vermarktung der Plakatflächen auf dem eigenen Grund und an den Liegenschaften zu überprüfen und den neuen Marktbedürfnissen anzupassen. Im Besonderen stellen die von der Werbewirtschaft stark nachgefragten digitalen Werbeflächen (DOOH) für die Plakatbesitzer eine grosse Herausforderung und gleichzeitig eine einmalige Chance dar.


Drei Experten vereinen nun ihre jahrelange Erfahrung für Plakatbesitzer. Andy Lehmann begleitete in den letzten Jahren viele Ausschreibungen in allen genannten Bereichen. David Burst arbeitete in leitender Position für Mediaagenturen und Werbetreibende, im klassischen wie auch digitalen Mediabereich. Der Marketing-Experte Holger Haedrich ergänzt das Team durch seine Expertise in Datenanalysen und -erhebungen. Weiterführende Informationen unter www.obeliscum.ch

Das sagt Andy Lehman im Horizont-Interview.

Wie ist das Vorgehen, wenn man an den Dienstleitungen von Obeliscum interessiert ist? Am einfachsten ist ein Mail oder ein direkter Anruf an einen der Partner. In einem ersten Gespräch können wir dann feststellen, wie aktuell der Bedarf ist und das Vorgehen besprechen. Natürlich ist es sinnvoll, die allenfalls bestehenden Verträge zur Hand zu haben.

Wieso nicht direkt zu einem der Anbieter gehen? Wenn ein Vertrag und eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit einem Vermarkter besteht, so ist das sicher eine gute Grundlage für eine Analyse der Chancen und Möglichkeiten. Wenn kein Vertrag besteht oder eine Alternative gewünscht wird, so bietet ein Gespräch mit uns eine unabhängige und objektive erste Einschätzung der Situation. Ein Angebots-Vergleich der verschiedenen Anbieter erfordert Zeit und kann nur auf Basis seriöser Zielsetzungen gut realisiert werden.


Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus? Fee, Provision? Die Analyse- und Chancen-Erarbeitung erfolgen sinnvollerweise auf Basis einer vereinbarten Fee. Die Ausschreibung der Werbeflächen (öffentlich oder direkt) und die Evaluierung eines Vermarkters kann auch im Fee-Modell oder durchaus auch auf Basis einer Erfolgsbeteiligung an den neuen/erhöhten Einnahmen realisiert werden. Das hängt ganz von der Risiko-Bereitschaft des Plakatbesitzers ab.

Wie ist es zur Idee gekommen? Basis unseres Geschäftsmodells sind meine Erfahrungen mit Plakat-Ausschreibungen in der vergangenen Jahren. Nach dem Startschuss mit der VBZ-Ausschreibung 2015 konnte ich mit vielen neuen Kunden (z. B. Tiefbauamt Kanton Zürich, Städte Basel und Zug, Bernmobil oder auch SZU) erfolgreiche Projekte realisieren. Die steigenden Ansprüche der Kunden und des Marktes und mein gleichzeitiges Bedürfnis nach mehr Freizeit haben zu einem ersten Gespräch mit David Burst im letzten Sommer und schliesslich zum Projekt, gemeinsam mit Holger Hädrich, mit dem ich schon einige Jahre zusammenarbeite, geführt. Obeliscum kann nun als starke Organisation alle Bedürfnisse der Plakatbesitzer abdecken und genügend Resourcen zur Verfügung stellen.

Worauf basieren Ihre Wachstumsprognosen für das Medium? Auf der einen Seite erlebe ich in bestehenden Projekten, dass fast immer zusätzliche Potentiale (vor allem auch digital) erschlossen werden können. Dann zeigt der Markt, dass viel Neues möglich ist (z.B. die vielen neuen digitalen Flächen auf dem öffentlichen Grund in der Stadt Zürich, Stichwort: Bahnhofstrasse!). Und schlussendlich zeigen euch die Werbespendings eine klaren Wachstumstrend im OOH-Bereich. Der LSA-Branchenmonitor zeigt die positive Einschätzung von OOH sehr deutlich (Chart liegt bei!).

Aus dem LSA-/SWA Branchenmonitor 2020: OOH ist das einzige "klassische" Medium, das gemäss dem Monitor mehr positives als negatives Wachstum erwarten darf.
© LSA-/SWA
Aus dem LSA-/SWA Branchenmonitor 2020: OOH ist das einzige "klassische" Medium, das gemäss dem Monitor mehr positives als negatives Wachstum erwarten darf.
Worin seht Ihr die grössten Hemmnisse, das Netz auszubauen? Selbstverständlich kann die Anzahl der Werbeflächen nicht unbeschränkt ausgebaut werden. Es geht im analogen Bereich primär um qualitative Verbesserungen und verbesserte Positionen. Und es ist auch klar, dass vor dem Hintergrund der anhaltenden Klimadiskussion der Bau von neuen digitale Flächen durchaus auch zum Abbau von analogen Flächen führen kann. Im Vordergrund steht das Bedürfnis des Werbemarktes, der an den neuen (analogen oder digitalen) Flächen Interesse haben muss. Nur das zählt schlussendlich.
Über die Obeliscum GmbH
Die Obeliscum GmbH wurde Ende 2019 gegründet und engagiert sich für die Interessen der Plakatbesitzer im dynamisch wachsenden und sich verändernden Schweizer Out-of-Home-Markt. Spezieller Fokus liegt auf der Analyse und der Entwicklung von Standorten für Plakatstellen, sowie der Begleitung von Ausschreibungsverfahren und Vertragsverhandlungen mit Out-of-Home-Vermarktern. In der Obeliscum GmbH wird jahrelange Erfahrung aus Marketing, Aussenwerbung, Mediaplanung, Mediaverkauf und der Vermarktung von Media-Angeboten gebündelt.
Über David Burst
David Burst widmete sich seit 2006 dem Bereich Media. Er arbeitete in unterschiedlichen Funktionen und Bereichen bei Agenturen und Werbetreibenden, wo er in Leitender Position für die Bereiche Digital Media, Mediastrategie und Media Buying verantwortlich war. In seinen Agentur-Stationen betreute er sämtliche Medien und ein breites Kundenportfolio und leitete Digital- und TV-Abteilungen. Zudem engagiert er sich in verschiedenen Branchenverbänden und steht als Präsident dem IAB Switzerland vor. Seit 2018 berät er mit der Firma by Burst verschiedene Unternehmen in unterschiedlichen Bereichen der Kommunikation und Media.
Über Holger Haedrich
Holger Haedrich ist Marketingprofi. Er arbeitete in unterschiedlichen Funktionen und Firmen in den Bereichen Marketingstrategie, Produktentwicklung sowie Marketing- und Sales-Controlling. Durch seine technische Expertise verbindet er Marketing-Dienstleistungen mit innovativen Tools und Datenbanken. Er wird dabei von seinem technischen Team in Berlin unterstützt. Holger Haedrich ist Doktor der HSG (Marketing) und Dipl.-Ing. der Technischen Universität Berlin (Nachrichtentechnik). Seit 1997 bietet er mit der memo st.gallen ag Lösungen für Marketinganalyse, -beratung und -schulung sowie verschiedene Marketing-Software Lösungen an. Seit 2015 befasst er sich intensiv mit strategischer Beratung und Datenerhebung in der Schweizer Out-of-Home-Media-Branche.
Über Andy Lehmann
Andy Lehmann ist ein ausgewiesener und gut vernetzter Fachmann in den Bereichen Medien, Kommunikation und Verkauf. Er war in unterschiedlichen Funktionen bei Verlagen, Kreativ- und Mediaagentur tätig. Er leitete über 16 Jahren lang verschiedene Mediaagenturen und engagierte sich auch in verschiedenen Verbänden und Organisationen. Seit 2010 ist er als selbständiger Media-Berater für Unternehmen, Medien und Vermarkter aktiv. In den letzten Jahren fokussierte er sich zunehmend auf den Bereich OOH/DOOH und hat die Ausschreibungen bedeutender Plakatbesitzer (u.a. Verkehrsbetriebe VBZ, Tiefbauamt Kanton Zürich, Stadt Zug, Bernmobil oder SZU) begleitet und zum Erfolg geführt.



 
stats