NZZ-Mediengruppe

Kosten senken, Stellen streichen

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Stellenreduzierung durch natürliche Fluktuation und durch Entlassungen bei der NZZ-Mediengruppe
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Stellenreduzierung durch natürliche Fluktuation und durch Entlassungen bei der NZZ-Mediengruppe
Die NZZ-Mediengruppe will ihre Kosten nach eigenen Angaben um 13 Millionen CHF herunterfahren. Das entspricht knapp zehn Prozent der Gesamtkosten. Das beinhaltet auch einen Personalabbau: "Unter" fünf Prozent der Stellen sollen gestrichen werden.
Der Beitrag der Redaktionen zum Kostensenkungsprogramm beläuft sich einer Mitteilung des Medienunternehmens zufolge auf weniger als 30 Prozent. Vom Schrumpfen der Ausgaben seien demnach vor allem Marketing, Vertrieb, die Service-Bereiche sowie Druck und Logistik betroffen.


Die geplanten Maßnahmen sind laut NZZ-Mediengruppe Ergebnisse einer Schärfung der 2018 formulierten Unternehmensstrategie, die zur langfristigen und strukturbedingten Transformation des Unternehmens führen soll. Im Rahmen der Strategie-Neuformulierungen hat die Verlagsführung auch neue Ziele ausgegeben. "Das für 2022 gesetzte Ziel von 200.000 Abonnentinnen und Abonnenten werden wir voraussichtlich erreichen", so CEO Felix Graf. "Nun haben wir uns ein neues, langfristiges Ziel gesetzt: Bis spätestens 2030 wollen wir 400.000 Bezahl-Abonnemente verkauft haben."

Um das angestrebte Nutzerwachstum zu erreichen, sollen unter anderem künftig "NZZ", "NZZ am Sonntag", "NZZ Bellevue" und weitere Angebote integriert über das Dachmarkenportal nzz.ch angeboten werden, die Paywall weiterentwickelt und in Deutschland Berichterstattung und Produktangebot ausgebaut werden.
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