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Mediengruppe knackt die Grenze von 200.000 Abonnenten

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Die NZZ-Mediengruppe überschreitet bei den bezahlten Abos die 200.000er Grenze
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Die NZZ-Mediengruppe überschreitet bei den bezahlten Abos die 200.000er Grenze
In der Corona-Pandemie gewinnt der Journalismus in der Schweiz an Bedietung. Darin war sich die Chefredakteursrunde vor wenigen Tagen beim Swiss Media Forum einig. Konkret für die NZZ bedeutet heisst das, dass die Mediengruppen die Grenze von 200.000 Abonnenten überschritten hat. Dieses Ziel war ursprünglich erst für Ende 2022 vorgesehen gewesen.
Die NZZ-Gruppe gewinnt schneller als gedacht neue Abonnenten für ihre Produkte. Lag deren Zahl in den vergangenen Jahren immer bei rund 150.000, so meldet die Mediengruppe nun, dass sie die Grenze von 200.000 überschritten hat. Dieses Ziel war ursprünglich erst Ende 2022 vorgesehen gewesen.


Allein seit dem Jahresbeginn hat die NZZ über 30.000 Abos hinzugewonnen. Pro Jahr liegt das Plus derzeit bei 25 Prozent. Gleichzeitig nimmt die Nutzung der digitalen Plattformen zu, in der Schweiz aber auch im Nachbarmarkt Deutschland, der für die NZZ eine besondere Rolle spielt. "Bereits im Juli übertrafen die Onlineangebote der NZZ die Marke von einer Million registrierten Nutzerinnen und Nutzern", sagt CEO Felix Graf.
So entwickeln sich die Abos der NZZ-Gruppe seit 2013
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So entwickeln sich die Abos der NZZ-Gruppe seit 2013
Wie aus dem Unternehmen zu hören ist, sollen dafür vor allem zwei Gründe verantwortlich sein: der Fokus auf Qualitätsjournalismus und das Vorantreiben des digitalen Bezahlmodells. "Unsere vor zwei Jahren formulierte und in diesem Sommer geschärfte Unternehmensstrategie geht auf, das belegen die Nutzerzahlen. Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist hochwertiger, glaubwürdiger Journalismus gefragter denn je", sagt NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod.

Für Eric Gujer, Chefredakor der NZZ, und Luzi Bernet, Chefredaktor NZZ am Sonntag, zeigt die Entwicklung zwei Dinge: Zum einen, dass die Titel des Medienhauses in den vergangenen Monaten "unsere journalistischen Leistungen in der gewohnten Qualität erbracht und damit unsere Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit wahrgenommen haben", so Gujer. Und zum anderen, stehen die Zahlen auch für die Transformation, die das Unternehmen in seiner Gesamtheit nach wie vor vollzieht. "Dieser Erfolg war nur möglich aufgrund eines hervorragenden Zusammenspiels zwischen allen Unternehmensbereichen", sagt Bernet.


Und die Reise ist noch nicht zu Ende. Im Gegenteil, vor allem bei den Digital-Abos will die Gruppe weiter wachsen. Das neue Langfristziel, das sich die NZZ bei ihrer diesjährigen Strategieschärfung daher gesetzt hat, ist ehrgeizig. In Worten: 400.000 Bezahl-Abos. 

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