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"Folio" gibt’s nur noch alle zwei Monate

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Das Thema der "NZZ Folio"-Septemberausgabe, die am kommenden Montag der "NZZ" beiliegt, lautet "China und wir"
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Das Thema der "NZZ Folio"-Septemberausgabe, die am kommenden Montag der "NZZ" beiliegt, lautet "China und wir"
Ursprünglich geplant war der Relaunch von "NZZ Folio" für den vergangenen April. Nun ist es September geworden. Das neu gestaltete Magazin wird laut NZZ-Mediengruppe schon am morgigen Freitag (4. September) im Einzelverkauf am Kiosk erhältlich und in den Briefkästen von Abonnenten zu finden sein.
Den Relaunch und die vorübergehende Einstellung der Beilage der "Neuen Zürcher Zeitung" hatte das Verlagshaus damals mit der problematischen Situation auf dem Werbemarkt begründet. Die wiederum war auf die Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Viel geändert hat sich an der Lage seither offenbar nicht: Das Magazin erscheint künftig nur noch sechs Mal im Jahr. Die Frequenzänderung sei auch eine Reaktion auf den strukturellen Werbemarktrückgang, teilt "NZZ Folio"-Redaktionschefin Christina Neuhaus mit.


Das neue inhaltliche Konzept des nun grösseren Mediumformats beinhaltet nach Verlagsangaben unter anderem, dass der Schwerpunkt – bestehend aus einer Hauptgeschichte und mehreren Nebengeschichten – künftig den ersten Teil des Magazins ausmachen wird. Das "Folio"-Thema solle dabei noch mehr als bisher eine gewisse Dringlichkeit aufweisen und einem Sachverhalt auf überraschende, intelligente Art auf den Grund gehen. Im Rubrikenteil der zweiten Magazinhälfte werden "Das Experiment", "Wer wohnt da?" und die "Folio Folies" durch verschiedene neue Gefässe wie etwa ein grosses Interview, die Essay-Reihe "Best Practice – Worst Case", die Artikelreihe "Suisse Miniature" und die Kolumne "Worauf warten Sie?" ergänzt.

Zur Neuausrichtung gehört einer Mitteilung zufolge auch die verstärkte Zusammenarbeit mit Reportern und Korrespondenten der "NZZ". So wird etwa die neue Kolumne "Worauf warten Sie?" von den "NZZ"-Korrespondenten verfasst. Und schliesslich wird die "Folio"-Redaktion punktuell mit den Verantwortlichen der Dokumentarfilmreihe "NZZ Format" zusammenarbeiten.
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