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Magazin Frame wird eingestellt, ein wöchentlicher Filmnewsletter kommt

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Klappe für das Magazin Frame. Der NZZ-Titel wird im neuen Jahr durch einen wöchentlichen Filmnewsletter ersetzt
© Frame / Screenshot
Klappe für das Magazin Frame. Der NZZ-Titel wird im neuen Jahr durch einen wöchentlichen Filmnewsletter ersetzt
Medienhäuser überprüfen permanent ihre Produktangebote. Gerade hat die NZZ kommuniziert, dass das Magazin "Frame" eingestellt wird. Stattdessen will das Medienhaus seine Filmberichterstattung stärker multimedial ausrichten. Mit dem Beginn des neuen Jahres startet daher ein wöchentlicher Filmnewsletter.
Am Sonntag, 8. Dezember 2019, ist Schluss. Dann erscheint zum letzten Mal das Magazin Frame in der "NZZ am Sonntag". Seit Februar 2014 hat der Titel die NZZ-Leser vier Mal im Jahr über aktuelle Filme und Hintergründe aus der Filmbranche informiert, mit Beiträgen, Interviews und Reportagen.


Das Thema will das Medienhaus aber weiter besetzen. Es wird nur eben ab kommenden Jahr alles anders. Multimedialer soll die Berichterstattung werden, näher an den Kunden- und Leserbedürfnissen ausgerichtet sein und digitaler. Das Ganze wird in einem wöchentlichen Filmnewsletter aufbereitet, herausgegeben von der NZZ am Sonntag. Darin werden die Inhalte aus der NZZ am Sonntag und der NZZ zusammengefasst. Zudem gibt es Besprechungen der jeweils aktuellsten Filme und Serien. "Geplant sind auch Video- und Podcast-Beiträge zum Geschehen auf den Leinwänden und in der Serienwelt", heisst es in einer Mitteilung. Wie gehabt ist hierbei eine Zusammenarbeit mit dem Zurich Film Festival vorgesehen.


"Wir sind überzeugt, dass diese Lösung eine würdige Nachfolge für Frame darstellt. Sie trägt dem Medium Film in Wort, Bild und Ton Rechnung und entspricht damit auch den neuen Gewohnheiten des Medienkonsums", sagt Frame-Redaktionsleiterin Denise Bucher. Na dann, Film ab.
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