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Ende der RMH Regionalmedien AG steht bevor

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RMH wird Medienberichten zufolge bei 245 CHF/Aktie mit 182 Millionen CHF bewertet
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RMH wird Medienberichten zufolge bei 245 CHF/Aktie mit 182 Millionen CHF bewertet
Der Verwaltungsrat der zur NZZ gehörenden RMH Regionalmedien AG wird anlässlich der Generalversammlung am 25. Mai die Fusion mit der NZZ Regionalmedien AG beantragen.

Laut NZZ soll NZZ Regionalmedien die RMH Regionalmedien AG mittels Absorptionsfusion unter Ausschluss der Minderheitsaktionäre übernehmen. Die Minderheitsaktionäre sollen im Zuge der geplanten Fusion für ihre Aktien eine Barabfindung - statt Aktien an der übernehmenden Gesellschaft - erhalten. Sie soll pro Aktie 245 CHF betragen.


Begründet wird die Fusion mit dem Wunsch nach einer Vereinfachung der Aktionärsstruktur bei der RMH Regionalmedien AG. "Damit gewinnt die Unternehmung eine grössere Handlungsfreiheit in herausfordernden Zeiten", lässt RMH Regionalmedien-Verwaltungsratspräsident Felix Graf in einer Mitteilung verlauten. Aus einer Aufrechterhaltung der RMH Regionalmedien AG als selbstständige Gesellschaft mit Minderheitsaktionären resultierten unverhältnismässig hohe Kosten. Zudem würden die strategische Entwicklung und eine effiziente Integration im Rahmen der NZZ-Gruppenstruktur erschwert. Die NZZ hält bereits 97 Prozent der Aktienanteile an der RMH Regionalmedien.

Die RMH Regionalmedien AG war aus der Fusion von LZ Medien und "St. Galler Tagblatt" hervorgegangen. Das Unternehmen sowie die AZ Medien von Verleger Peter Wanner halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem 2018 gegründeten AZ Medien-NZZ-Joint Venture CH Media.

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