News Aktuell-Studie

Zu wenig Geld ist häufigstes Handikap für PR-Profis

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Zum Vergleich: Laut Trendreport für Deutschland sehen dort 9% der PR-Agenturmitarbeiter ihr Gehalt als ein Hindernis
© obs/news aktuell (Schweiz)/Regina Biliz
Zum Vergleich: Laut Trendreport für Deutschland sehen dort 9% der PR-Agenturmitarbeiter ihr Gehalt als ein Hindernis
Fast die Hälfte der Schweizer PR-Fach- und -Führungskräfte muss sich mit einem zu geringen Budget auseinandersetzen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Trendreports von News Aktuell. Agenturleute beklagen diesen Umstand jedoch häufiger als Mitarbeiter in Medienstellen.

47 Prozent der insgesamt 130 befragten Kommunikatoren monieren unzureichende Budgets. Von den Agenturmitarbeitern sind es allerdings 55 Prozent, die sich darüber beschweren. Demgegenüber haben "nur" 43 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Medienstellen mit dem Problem zu kämpfen.



Auf Platz zwei der größten Hürden im Job rangiert mit 46 Prozent der Zeitmangel. Auch zu wenig Mitarbeiter beeinträchtigen Medienstellen und Agenturen in ihrer Arbeit (31 Prozent).

In Sachen Recruiting gibt es hingegen offenbar wenig Probleme. Trotz des Personalmangels stehen genügend junge PR-Kräfte zur Verfügung. So beklagen nur zwei Prozent der Kommunikationsprofis fehlenden Nachwuchs. Am Gehalt gibt es ebenso wenig auszusetzen: Nur zwei Prozent der PR-Schaffenden bemängeln einen zu geringen Lohn. Allerdings gehen die Meinungen von Agenturen und Medienstellen an dieser Stelle ein wenig auseinander. Bei den Unternehmenssprechern ärgert sich so gut wie niemand über zu wenig Gehalt (ein Prozent), bei den PR-Agenturen tun dies mehr (fünf Prozent).


Für ihren Schweizer Trendreport "Journalisten, PR-Profis und Influencer - Dreiklang oder Dreikampf?" hat die dpa-Tochter News Aktuell im vergangenen März insgesamt 335 Journalisten, PR-Profis und Influencer online befragt.

Was PR-Profis am Durchstarten hindert - die zehn grössten Bremser im Job: 

1. Zu geringes Budget: 47%
2. Zu wenig Zeit: 46%
3. Zu wenige Mitarbeiter: 31%
4. Allgemeines Misstrauen gegenüber Informationsangeboten: 18%
5. Unzureichende technische Ausstattung: 12%
6. Schwarze Schafe, die der Branche schaden: 16%
7. Mangelnde Medienkompetenz der Nutzer: 11%
8. Gesetzliche Rahmenbedingungen: 9%
9. Zu wenig Nachwuchs: 2%
10. Mangelnde Verdienstmöglichkeiten: 2%

Ein kostenfreier Download des Trendreport ist hier möglich.

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