New Work

"Wir werden Homeoffice im Personalreglement festlegen"

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Pam Hügli, CEO der Serviceplan Suisse AG
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Pam Hügli, CEO der Serviceplan Suisse AG
Corona verändert die Arbeitswelt an vielen Stellen. Wir wollten von Entscheidern in der Branche wissen, wie sich New Work in ihren Unternehmen auswirkt. Vier kurze Fragen und viele unterschiedliche Antworten. Die Meinung der Managerinnen und Manager veröffentlichen wir mit den kompletten Aussagen in einer Serie. Heute antwortet Pam Hügli, CEO der Serviceplan Suisse AG.



Wie haben sich Arbeitskultur und Arbeitsprozesse bei Ihnen durch Corona verändert?
Homeoffice ist salonfähig geworden, es gibt nach wie vor viele Teams-Calls, viel mehr Termine statt spontane Begegnungen. Einige Leute bleiben auch im Büro am Platz sitzen und verzichten auf Treffen in einem Sitzungszimmer; Corona macht uns schon etwas menschenscheu und asozial. Am allermeisten vermissen wir aber unsere Agenturfeste und spontanen Apéros; das lockere Zusammensein mit den Kollegen fehlt mir enorm.

Wie sieht das Büro der Zukunft aus - wird es bei Ihnen künftig ein Mischmodell aus Präsenz- und Home-Office geben? Wie wird da die Relation aussehen?
Ja, ein solches Modell ist in der Planung, wir werden Homeoffice im Personalreglement festlegen. Wir haben aber vorher eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, um Bedürfnisse und Wünsche abzuholen. Die Befragung ist in der Auswertung und wir wollen die Resultate in das neue Reglement aufnehmen.


Wenn Sie Home-Office zulassen, stellen Sie Ihren Mitarbeitern die Geräte wie Laptop, Smartphone und Drucker zur Verfügung oder müssen die Kollegen ihre eigenen Geräte nutzen?
Die meisten Mitarbeitenden haben einen Laptop, das Telefonieren haben wir lange vor Corona mobil geregelt; wer überhaupt noch druckt, muss das in der Agentur machen oder zuhause mit dem eigenen Gerät. Für Mitarbeitende aus DTP und Grafik sind wir am Erarbeiten einer Lösung, sie können ihre Geräte nicht einfach hin und her transportieren – aber auch da finden wir einen Weg.


Welche digitalen Kollaboration-Tools nutzen Sie?
Bei uns ist Teams im Dauereinsatz.
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