Neues Gastro-Lokal "NZZ am Bellevue"

"Lustig muss die Herberg sein"

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© Büro Strebel/Joseph Khakshouri
Die Eröffnung des neuen gemeinsamen Gastro-Lokals der NZZ-Mediengruppe und des Zürcher Gastro-Unternehmer-Duos Michel Péclard und Florian Weber lässt noch etwas auf sich warten und ist für Ende Oktober/Anfang November geplant. Bereits heute wurde jedoch der Name bekannt gegeben: "NZZ am Bellevue".

NZZ-Mediengruppen CEO Felix Graf zur Namensgebung

«Seit 1893 hat die NZZ ihren Hauptsitz an der Falkenstrasse. Es war uns wichtig, die starke regionale Verankerung genauso im Namen abzubilden wie den direkten Bezug zur NZZ. Das ‹NZZ am Bellevue› soll ein Ort der Begegnung, Inspiration und der Interaktion werden und die Marke NZZ auf neue, frische Art erlebbar machen. Zusammen mit Michel Péclard und seinem Team wollen wir mit dem ‹NZZ am Bellevue› den ersten immersiven Gastro- Treffpunkt seiner Art schaffen: Die Gäste dürfen sich auf ein aussergewöhnliches 360-Grad-Erlebnis freuen.»

Sharing-Plates

Den Gast erwarte ein hybrides Gastronomiekonzept, das auch in der Speisekarte zum Ausruck komme, schreibt die Mediengruppe in ihrer heutigen Mitteilung. Bedeutet: Serviert werden regelmässig wechselnde, kreativ rezeptierte Gerichte zum Teilen (Sharing-Plates), zubereitet aus frischen, hochwertigen und nachhaltig hergestellten Produkten. Das Dessert kommt von der benachbarten Converie Vollenweider.

Mit NZZ Shop

Neben den hauseigenen Printprodukten werden im «NZZ am Bellevue» sorgfältig kuratierte Produkte aus dem NZZ Shop erhältlich sein. Der jetzige NZZ Corner an der Falkenstrasse 11 wird in die Gastrofläche integriert. Daneben sind regelmässig Veranstaltungen geplant. Das Team der NZZ Live- Veranstaltungen arbeitet derzeit am Programm für 2021.

Kribbeliger Michel Péclard

«Ich weiss nicht, wann mich das letzte Mal eine Eröffnung derart kribbelig und gleichzeitig so nervös gemacht hat. Wahnsinn!», sagt Michel Péclard, Inhaber der Pubstation Gastro GmbH und routinierter Gastronom. Das Lokal wird voraussichtlich Ende Oktober bzw. Anfang November eröffnet und an sieben Tagen in der Woche von morgens bis spät abends geöffnet sein.

"Lustig muss die Herberg sein"

Vorfreude herrscht auf "Sharing-Plates" an bester Lage mit Desserts vom Vollenweider. Doch was zählt in dieser Zeit, mehr als alles weit und breit, hat der Zürcher Schriftsteller und Staatschreiber des Standes Zürich Gottfried Keller 1857 für die schweizerische Militärgesellschaft in einem Tischlied festgeschrieben: „Heisst ein Haus zum Schweizerdegen. Lustig muss die Herberg sein.“ In seinem Gedicht "An das Herz" schreibt Schriftsteller Keller: "Denn noch kann’s geschehen, dass auf irrer Flucht, eine treue Seele bei dir Obdach sucht!“














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