Neues Argument des VSM

Fördert die Presse mit 120 Millionen – und rettet damit auch die Post!

Der Beitrag von Hanspeter Lebrument nach dem Motto: "Weint nicht mehr nur um die Presse, vergiesst auch Tränen für die Post!
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Der Beitrag von Hanspeter Lebrument nach dem Motto: "Weint nicht mehr nur um die Presse, vergiesst auch Tränen für die Post!
Lange hat der Verband Schweizer Medien (VSM) der Post vorgeworfen, sie verrechne die Vertriebspreise für die Presse intransparent. Deswegen ist auch ein Verfahren hängig. Nun dreht Verleger-Ehrenpräsident Hanspeter Lebrument das Argument um und fordert 120 Millionen für die Presseförderung – unter anderem auch, um der Post zu helfen.
Geht es um die Presseförderung, ziehen die Verleger arguementativ alle Register.  In der "Schweiz am Wochenende" fordert Somedia-Chef und VSM-Ehrenpräsident Hanspeter Lebrument nicht nur eine Erhöhung der Presseförderung von heute 30 Millionen auf neu 120 Millionen Franken pro Jahr, sondern er bringt dazu ein neues Argument vor: Das viele Geld soll nicht nur der Presse in ihrer Transformationsphase helfen und so einen für die Demokratie essentiellen Infokanal stützen, sondern auch die Post retten. Denn "sie ist auf das noch immer grosse Volumen der Zeitungen angewiesen, um das tägliche Vertragen der Post überhaupt finanzieren zu können. Werden Zeitungen eingestellt, gerät die Post nach den Poststellen auch beim Verträgernetz unter Druck", schreibt Lebrument allen Ernstes.


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