"Neue Zürcher Zeitung"

Neues Konzept für internationale Ausgabe mit Ausrichtung auf deutschen Markt

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© NZZ
Die internationale Ausgabe der "Neuen Zürcher Zeitung" werde von den Abonnentinnen und Abonnenten vor allem für ihren Schweizer Blick auf globale Entwicklungen geschätzt, schreibt die hierzulande kurz als "NZZ" bezeichnete Traditionszeitung. Dieser andere Blick biete vielfach eine neue, ergänzende Perspektive zur gewohnten Berichterstattung. Um diesem Anspruch noch besser gerecht zu werden, erscheinen nun die internationale Printausgabe und das zugehörige E-Paper mit neuem Konzept.
Die beiden Produkte - E-Paper und Printausgabe - wurden angeglichen und stärker auf den deutschen Markt ausgerichtet, wo sie primär ihren Absatz finden. Die Neulancierung ist für die NZZ-Mediengruppe ein weiterer wichtiger Schritt in der Erschliessung des deutschen Marktes.

Mit weltweitem Netzwerk

Ein weltweites Netzwerk aus Korrespondenten und spezialisierte Fachredaktoren in Zürich würden es der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) ermöglichen, seit 240 Jahren global relevante Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und umfassend einzuordnen, heisst es in der gestrigen Mitteilung. Ihre internationale Ausgabe sei die unabhängige Stimme aus Schweizer Perspektive zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und den relevanten Themen der Zeit.

Überarbeitete Blattarchitektur

Inhaltlich wurde die Zeitung noch stärker auf die Interessen ihrer weit überwiegend deutschen und internationalen Leserschaft ausgerichtet. "Die Leserinnen und Leser erhalten ein journalistisches Produkt mit einer noch höheren inhaltlichen Wertigkeit und Relevanz. Zudem tragen wir mit der neuen Blattarchitektur aktuellen Lesebedürfnissen Rechnung," sagt Peter Rásonyi, Ressortleiter International der "Neuen Zürcher Zeitung". Marc Felix Serrao, Chefredaktor der NZZ Deutschland, ergänzt: "Die Zufriedenheit unserer Leserinnen und Leser steht bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt. Wir haben sie gefragt, was ihnen an der internationalen Ausgabe und am E-Paper gefällt und was wir besser machen können. Und dann haben wir beide Produkte entsprechend überarbeitet."
„Die neue internationale NZZ ist unsere erste Produktinnovation in diesem Jahr.“
Jan-Eric Peters, Geschäftsführer NZZ Deutschland

Feuilleton neu im ersten Bund 

Im ersten Bund bedienen die Redaktionen in Zürich und Berlin wie bisher schon mit deutschen und internationalen Berichten aus der Politik die Hauptinteressen der weltweiten Leserschaft. Neu Einzug in den ersten Bund nimmt das Feuilleton, das von den Lesern über die Landesgrenzen hinaus als bedeutend eingestuft wird.

"Meinung und Debatte" macht Auftakt im zweiten Bund

Der Teil "Meinung und Debatte" bildet neu den Auftakt zum zweiten Bund. Dieser umfasst wie bis anhin einen umfassenden Überblick und vertiefte Analysen über das aktuelle Wirtschaftsgeschehen sowie Beiträge aus den Bereichen Gesellschaft, Mobilität, Reisen, Technologie, Wissenschaft etc. Der Bund endet mit einer sorgfältig kuratierten Auswahl an Schweizer Themen.

Formale Vereinheitlichung

Formal wurden die Printausgabe und das E-Paper der internationalen NZZ vereinheitlicht. Der Umfang des E-Papers wurde in diesem Zuge beinahe verdoppelt auf nun täglich 24 bis 28 Seiten. Es bietet nun anders als zuvor alle Inhalte der Printausgabe – mit dem Vorteil, dass es tagesaktuell verfügbar ist, die Printausgabe wie bisher einen Tag später.

E-Paper als Neuheit

Gemäss Jan-Eric Peters, Geschäftsführer der NZZ Deutschland, freue man sich ganz besonders über das neue E-Paper. Das sei der Wunsch vieler Leserinnen und Leser, die auch digital ein abgeschlossenes Produkt mit der Leserführung und Gewichtung der gedruckten Zeitung schätzten. Das E-Paper würde nun das Produktportfolio ideal ergänzen. Das NZZ Folio wird den Abonnenten der internationalen Printausgabe weiterhin separat zugestellt. Das zugehörige E-Paper ist neu für Leser in Deutschland und der Welt ohne Aufpreis im NZZ-Digital Plus-Abo enthalten. Die internationale Ausgabe der «Neuen Zürcher Zeitung» kann über diesen Link abonniert werden.







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