"Money Mules"

Tutti.ch klärt Nutzer per Fake-Anzeigen auf

Beim Geldesel-Trick handelt es sich im Wesentlichen um Geldwäsche
© Screenshot Youtube
Beim Geldesel-Trick handelt es sich im Wesentlichen um Geldwäsche
Das Kleinanzeigen-Portal informiert gemeinsam mit der Polizei in einer Präventionskampagne über den sogenannten Geldesel-Trick. Dabei locken Kriminelle ahnungslose Nutzer mit vermeintlich einfachen Verdienstmöglichkeiten.
Seit vergangenem Juni hat Tutti.ch selber zwei nachgeahmte "Money Mule"-Inserate auf seine Plattform gestellt. In den beiden Anzeigen werden Stellen ausgeschrieben, die einen guten Verdienst bei wenig Aufwand in renommierten Unternehmen bewerben. Resultat: Mehr als 130 Personen meldeten sich auf die falschen Inserate hin. Diese Nutzer klärt Tutti.ch auf und weist darauf hin, solche vermeintlich lukrativen Angebote kritisch zu hinterfragen.


Bei "Money Mule"-Inseraten sollen Nutzer beispielsweise Gelder für eine angeblich renommierte Firma auf das eigene Konto entgegennehmen und anschließend einen Teil davon an unbekannte Konten weiter überweisen. Über das Konto der Online-Nutzer wird damit Geld illegaler Herkunft gewaschen und ins Ausland transferiert. Im Gegensatz zu anderen Online-Betrugsversuchen sind die darauf hereingefallen Nutzer nicht nur Opfer, sondern machen sich als "Money Mules" auch selbst strafbar.
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