Migros-Bilanz

Mehr Umsatz, weniger Gewinn

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Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes
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Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes
Die Migros-Gruppe steigerte zwar ihren Umsatz 2018 um 382 Millionen auf 28,5 Milliarden Franken (plus 1,4 Prozent). Beim Gewinn muss das Unternehmen allerdings ein Minus hinnehmen: so ist der Gruppengewinn um 5,5 Prozent auf 475 Millionen Franken zurückgegangen. Schuld daran sei unter anderem Globus, teilte Jörg Zulauf, Leiter des Departements Finanzen an der Bilanz-Medienkonferenz mit. Das Minus resultiere unter anderem aus Wertberichtigungen im Umfang von 90 Millionen Franken bei Globus. Operativ geht es wieder leicht bergauf bei der Migros: Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 7,8 Prozent auf 651 Millionen Franken. 

Die Zahl der Migros-Besitzer erreichte mit 2.215.194 Genossenschaftern 2018 einen neuen Höchstwert. "Das zeigt, dass wir trotz des notwendigen Wandels auf einem guten Weg sind", sagte Fabrice Zumbrunnen am Dienstag an der Bilanz-Medienkonferenz des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB). Die Migros-Gruppe sei mit dem leicht verbesserten operativen Ergebnis auf Kurs, jedoch noch nicht auf dem Niveau, das sie erreichen wolle, sagte der Präsident der Generaldirektion: "Wir müssen weiter engagiert darauf hinarbeiten, das Einkaufserlebnis für die Kunden online und in den Super- und Fachmärkten noch stärker ins Zentrum zu rücken. Wir sind daran, unsere Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Vorteile werden wir weiterhin in Form von fairen Preisen und hoher Qualität an die Kundinnen und Kunden weitergeben". 


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