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Threema und die Kölner Userlike verkünden Partnerschaft

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100 Prozent Made in Switzerland und DSVO-konform, der Messenger-Dienst Threema
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100 Prozent Made in Switzerland und DSVO-konform, der Messenger-Dienst Threema
Zum Jahreswechsel hat das Kölner Softwareunternehmen Userlike die Integration des Schweizer Instant-Messaging-Dienstes Threema vollzogen. Die Vorteile des auf Privatsphäre spezialisierten Messengers könne durch die Partnerschaft mit Userlike fortan auch für die Kundenkommunikation genutzt werden, heisst es in einer Mitteilung.
Neben der Chat-App für Endverbraucher umfasse die Integration auch Threema Work für die datenschutzkonforme interne Unternehmenskommunikation. Ein namhafter deutscher Automobilhersteller und zugleich langjähriger Userlike-Kunde nutze das neue Feature der beiden Kooperationspartner bereits. Er habe Threema Work an Userlike angebunden und so ein internes Helpdesk für seine Mitarbeiter geschaffen. Ab sofort biete das Kölner Unternehmen den Messaging-Kanal Threema für alle Kunden an.

Userlike verschreibe sich seit 2011 den Themen Datenschutz und zeitgemässer Kundenkommunikation, wie das Unternehmen selbst schreibt. Die nun bekannt gegebene Integration der Ende-zu-Ende verschlüsselten Messaging-App komme genau zur richtigen Zeit. Denn während WhatsApp bzw. der Mutterkonzern Facebook immer wieder in der Kritik stünden, habe sich Threema als sichere europäische Alternative in Stellung gebracht. Sowohl im privaten Kontext, ganz besonders aber in der Kundenkommunikation würde ein vertraulicher digitaler Kanal nicht erst seit Corona relevanter. Die datenschutzkonforme Messaging-App von Threema sei in Zeiten des Social Distancing daher auch für Unternehmen immer bedeutsamer geworden. Threema legt besonderen Wert auf Sicherheit und Datenschutz. Das geht soweit, dass Nutzerinnen und Nutzer bei Threema weder eine Telefonnummer noch sonstige personenbezogene Daten hinterlegen müssen.

Timoor Taufig, Gründer und CEO von Userlike sagt, mit Threema habe man einen Partner gewonnen, der für seinen Datenschutz und die Achtung der Privatsphäre bekannt sei und somit perfekt zur Userlike-Philosophie passe. Roman Flepp, Head of Marketing von Threema sagt zur Partnerschaft: „Für uns stehen eine sichere Kommunikation und der Schutz der Privatsphäre unserer Nutzer an oberster Stelle. Daher sehen wir Threema als Statement gegen den systematischen Handel mit Personendaten durch Unternehmen und die flächendeckende Überwachung durch Behörden. Userlike ermöglicht es, dass unser Messaging-Dienst nun auch für die professionelle Kundenkommunikation genutzt werden kann. Wir freuen uns darauf, dass viele Unternehmen unsere App als vollwertigen Kanal in ihren Kundenservice integrieren”
Über Userlike
Userlike ist der führende Anbieter für digitale Kundenkommunikation per Live-Chat und Messaging. Mit der Software können Unternehmen langfristige Kommunikationsbeziehungen über die eigene Webseite und verschiedene Messaging-Kanäle aufbauen und pflegen. Die umfassende Plattform für Website-Chat, Threema, Whatsapp und weitere Messenger-Apps, bündelt die gesamte Kommunikation an einem Ort und kombiniert sie mit Audio-Call und Chatbot-Funktionalitäten.
Das SaaS-Unternehmen mit Sitz in Köln wurde 2011 von Timoor Taufig und David Voswinkel gegründet und beschäftigt heute rund 40 Mitarbeiter. Mehrere tausend Kunden aus 50 Ländern vertrauen auf die Chat-Software von Userlike, darunter Unternehmen wie Hermes, 1&1, DB Schenker und viele mehr. 
Über Threema
Threema ist der meistverkaufte sichere Instant-Messenger. Mehr als acht Millionen Nutzer in Europa und darüber hinaus vertrauen bereits auf die Services aus der Schweiz, die konsequent auf Datenschutz und Datenvermeidung ausgelegt sind. Unter ihnen sind zwei Millionen Nutzer der Business-Anwendung Threema.Work in über 5.000 Unternehmen, Behörden, Schulen und Verbänden. Namhafte Konzerne wie Daimler, Bosch und Rossmannsetzen Threema Work als internen Messenger ein. Threema wurde 2012 von drei Schweizer Softwareentwicklern gegründet. Ziel war die Entwicklung einer Chat-App, die sie selbst mit gutem Gewissen nutzen können, ohne sich kommerziellen Datensammlern und staatlicher Überwachungswillkür aussetzen zu müssen.
Matthias Mehner
© Messenger People
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