20 Minuten

Schutz vor verletzender Sprache

   Artikel anhören
Zora Schaad ist Chefin der neuen Instanz
© 20 Minuten
Zora Schaad ist Chefin der neuen Instanz
Beim Gratismedium "20 Minuten" hat sich ein "Social Responsibility Board" formiert. Das 17-köpfige Gremium unter Leitung von Zora Schaad will Richtlinien für eine "nicht-verletzende Publizistik" austüfteln und für deren Umsetzung sorgen.
Das SR-Team ist laut "20 Minuten" auf Initiative der Chefredaktion ins Leben gerufen worden und setzt sich aus Mitarbeitenden der Chefredaktion, Redaktion, Bildredaktion und dem Social-Media-Team zusammen. An der Spitze steht Schaad, interimistische Leiterin des Ressorts Story, ihr Stellvertreter ist Remo Schraner, Journalist aus dem Ressort Story. Ziel sei die "konsequente Verwendung einer politisch und gesellschaftspolitisch neutralen, nicht-verletzenden Sprache" auf allen Kanälen. Dazu sollen Anfang kommenden Jahres schrittweise verschiedene Manuals eingeführt werden, die die Redaktion dabei unterstützen sollen, verletzende oder belastete Sprachbilder zu vermeiden. Die Manuals werden Themen wie Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homophobie und Sexuelle Identität beinhalten.


Unterstützung bei seinem Vorhaben holt sich "20 Minuten" nach eigenen Angaben bei der Stiftung Kinderschutz Schweiz, der Stiftung Pro Mente Sana, der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus und weiteren Schweizer Organisationen. Diese Organisationen und Stiftungen bilden ein externes Gremium, das dem "Social Responsibility Board" beratend zur Seite stehen soll.
Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats